Über 60 Karateka aus allen Winkeln Bayerns bereiteten sich auf Ihre Schwarzgurtprüfungen vor (Bild: Groetsch Martin)

Ziel im Blick: Karateka bereiten sich in Vohenstrauß auf Meisterprüfungen vor

An diesem sonnigen Samstag versammelte sich die Karate-Elite erneut in der Pfalzgrafenstadt: Das Karate-Dojo Vohenstrauß im TV hatte zum traditionellen Vorbereitungsseminar geladen. Über 60 Karateka aus allen Teilen Bayerns folgten dem Ruf, um sich intensiv auf ihre erste oder nächste Dan-Prüfung (Meistergrad) vorzubereiten. Als Referenten dieser seit mehreren Jahren erfolgreichen Lehrgangsreihe fungierten wieder Helmut Körber (8. Dan), Vizepräsident und Prüferreferent des Bayerischen Karatebundes (BKB), sowie Marcel Bieber (3. Dan Shotokan), Dojoleiter in Vohenstrauß und Bezirksvorsitzender der Oberpfalz im bayerischen Karatebundes (BKB). Nach einer kurzen Begrüßung startete die erste Trainingseinheit: Kihon (Grundschule). Helmut Sensei legte hierbei größten Wert auf den gezielten Einsatz der Hüfte sowie die korrekte Ausführung von Stellungen und Techniken. „Man muss den Abschluss der Technik finden; die Bewegungen dürfen nicht überhastet werden“, gab der erfahrene Meister den Teilnehmern als Leitlinie vor. Da Basistechniken niemals vernachlässigt werden dürfen, wurden diese bis ins kleinste Detail trainiert – bis hin zu komplexen Kombinationen für die hohen Dan-Prüfungen. Zum Abschluss der Einheit demonstrierten die Anwärter ab dem 3. Dan ihre eigens kreierten Kombinationen und zeigten eindrucksvoll ihre individuellen Stärken.Nach einer kurzen Pause ging es mit Kata (Formenlauf) weiter. Die Teilnehmer genossen die Luxussituation, in 2 Gruppen aufgeteilt von beiden Referenten gleichzeitig geschult zu werden. So kamen die Karateka in den Genuss verschiedenster Ansichten und tiefer Einblicke in das Bunkai (die praktische Anwendung). Auf dem Programm standen unter anderem die Kata Gojushiho Dai, Jion, Hangetsu, Bassai Dai, Tekki Shodan und Sochin. Nach einer weiteren Pause, in der die Teilnehmer die Frühlingssonne über Vohenstrauß genießen konnten, folgte die Abschlusseinheit zum Thema Kumite (Partnerkampf). Hier wurde das zuvor erlernte Wissen rund um den Hüfteinsatz und den korrekten Technik-Abschluss direkt am Partner angewendet. „Keine halbherzigen Techniken!“ – Volle Konzentration und der unbedingte Wille standen im Vordergrund. In verschiedensten Konstellationen und Übungen zeigte Helmut Sensei auf, worauf es beim Kumite in einer Prüfungssituation wirklich ankommt. Am Ende des Lehrgangs waren sich alle einig: Die intensive Vorbereitung hat sich gelohnt. Die Teilnehmer blicken nun mit gestärktem Selbstvertrauen und wertvollen Tipps der Meister auf ihre bevorstehenden Prüfungen entgegen.
Vin rechts nach links: Rektorin Katja Meidenbauer, Lehrerin Sabrina Oppitz und Lehrer Stefan Schmidbauer feierten zusammen mit den Kindern. <br> (Bild: Andrea Rätzel)

26 Jugendliche feiern in Waldau Erstkommunion

In der bis auf den letzten Platz ge- und überfüllten Kirche in Waldau feierten am Sonntag 26 Kinder der Pfarreiengemeinschaft Vohenstrauß-Tännesberg ihre Erstkommunion. Unter dem Leitwort „Du bist ein Ton in Gottes Melodie“ stand ein sehr festlicher und zugleich sehr persönlicher Gottesdienst, den Dekan Alexander Hösl zelebrierte. Schon beim feierlichen Einzug mit Orgel und Streichern wurde deutlich, welch besonderer Tag für die Familien, Paten und die ganze Pfarrgemeinde angebrochen war. Die Kommunionkinder gestalteten den Gottesdienst aktiv mit und brachten ihre Gedanken, Gebete und Texte selbst vor. In ihrer Begrüßung erinnerten die Kinder daran, dass jeder Mensch einzigartig sei und wie ein einzelner Ton zu Gottes großer Melodie gehöre. Dieses Bild zog sich wie ein roter Faden durch die gesamte Feier. Immer wieder wurde deutlich gemacht: Erst im Miteinander entsteht etwas Schönes und Tragendes. Musikalisch wurde der Gottesdienst von der Böhmischbrucker Schola sowie verschiedenen Instrumentalisten unter der Leitung von Florian Eckl gestaltet. Die Musik war stellenweise sehr schwungvoll, sodass die Besucher zum aktiven Mitmachen animiert wurden. In den Kyrie-Rufen, Lesungen und einem eindrucksvollen Sprechspiel brachten die Kinder ihre Gedanken über Gemeinschaft, Freundschaft, Glauben und Zusammenhalt zum Ausdruck. Sie erinnerten daran, dass auch leise und unscheinbare „Töne“ wichtig seien und Gott jeden Menschen liebe und begleite. In seiner Predigt griff Dekan Alexander Hösl das Leitwort auf und verglich den Glauben mit einem Grundton, der dem Leben Halt gebe. Gerade in einer lauten und oft unsicheren Welt brauche es Orientierung, Vertrauen und Menschen, die Gottes Liebe weitertragen. Mit besonderen Worten wandte er sich auch an die Eltern und erinnerte daran, dass die Begleitung im Glauben mit der Erstkommunion nicht ende. Kinder bräuchten Vorbilder, die ihnen zeigen, dass Glaube im Alltag tragen könne. Ein Höhepunkt der Feier war die Erneuerung des Taufversprechens, bevor die Kinder schließlich erstmals die heilige Kommunion empfingen. Beim Schlusssegen wurde noch einmal deutlich, worum es an diesem Tag ging: Jeder Mensch ist wichtig und gehört zu Gottes Melodie. Mit dem feierlichen „Te Deum“ und dem Gruppenfoto endete ein bewegender Gottesdienst, der vielen Gläubigen noch lange in Erinnerung bleiben dürfte.
SV Waldau II - der Meister in der B-Klasse Ost nach dem letzten Auswärtsspieltag (Bild: Stefan Troglauer)

SV Waldau II Meister in der B-Klasse Ost

Der SV Waldau feiert heuer mit einem Festtag am 27.06.2026 seinen 80. Geburtstag. Das größte Geschenk dazu kam vorzeitig von der 2. Mannschaft mit der Meisterschaft in der B-Klasse. 1967/68 nahm erstmals eine Zweite Mannschaft am Spielbetrieb teil. Seit der Saison 2005/06 stellt der SVW ununterbrochen in Eigenregie eine zweite Mannschaft in der B-Klasse. Konnte man immer wieder achtbare Tabellenplätze in den letzten Jahren erreichen, Meister oder Aufsteiger wurde man noch nicht. Bis jetzt; 20 Jahre später und pünktlich zum 80-jährigen Jubiläum errang die Zweite Mannschaft sensationell den ersten Tabellenplatz und den Meistertitel in der B-Klasse. Nicht nur das: Es gelang ein Durchmarsch durch die gesamte Spielklasse vom letzten Tabellenplatz bis zur Tabellenspitze. Der Saisonstart des SV Waldau II war schlecht. Tiefpunkt stelle der 5. Spieltag dar. Man fand sich auf dem letzten Tabellenplatz wieder. Jedoch war die Kameradschaft in der Mannschaft sehr gut und deren Moral stark. Der eigenen Stärke und des eigenen Könnens bewusst, arbeitete man unbeirrt im Training von Spieltag zu Spieltag weiter. Dann am 6. Spieltag der Durchbruch. Endlich wieder ein Sieg. Von da an marschierte die Waldauer Zweite unaufhaltsam Wochenende für Wochenende immer weiter nach oben in der Tabelle, bis sie schließlich Erster war und den Spitzenplatz auch am letzten Spieltag der Saison verteidigte. Organisator und Spielertrainer war Matthias Forster, der bereits seit 2022 Hauptverantwortlicher der 2. Mannschaft ist. Ihm zur Seite standen Christoph Zeitler als Co-Organisator und Co-Spielertrainer sowie verschiedene Betreuer wie Lukas Köstler, Michael Meyer, Steffi Forster und auch der eine oder andere verletzte Spieler, die dem Trainerteam assistierten. 38 Spieler kamen insgesamt in dieser Saison zum Einsatz. Markus Müssig hütete nicht nur das Tor des SV Waldau II, sondern vertrat darüber hinaus auch sehr oft seine verletzten Kollegen in der ersten Mannschaft.
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Jahreshauptversammlung des SV Waldau

Aufgrund der eingeschränkten Nutzbarkeit des Pfarrheims hielt der SV Waldau seine Jahreshauptversammlung heuer im Frühling auf dem Sportgelände ab. 2. Bürgermeister Uli Münchmeier entschuldigte 1. Bürgermeister Andreas Wutzlhofer, Josef Meier (CSU), Thomas Eiber (CSU) und Christian Messer (SPD), die verhindert waren, und überbrachte die Grüße der Stadt. Nach dem Totengedenken für Sigfried Gösl, der als Spieler Teil der ersten Waldauer Meistermannschaft im Jahr 1954 war, blickte Vorstand Roman Lindner auf das Vereinsjahr 2025 zurück. Neben zahlreichen Aktivitäten war das Dorffest wieder die Hauptveranstaltung, die der Sportverein durchgeführt hatte. Trotz des teilweise schlechten Wetters, konnte der SVW zahlreiche Gäste begrüßen. Die Jugendabteilung unter Johannes Ertl organisierte hierbei wieder das Kinderprogramm. Weiteres Highlight 2025 war das von Florian Bauer initiierte Stickeralbum des Vereins. Bei jung und alt brach das Sammel- und Stickerfieber aus. Dank der dazugeholten Sponsoren, konnte der SV Waldau die Sticker zum Selbstkostenpreis anbieten. Thomas Ertl ging in seinem Kassenbericht unter anderem auf die neue Flutlichtanlage ein sowie auf die im Jahr 2025 fertiggestellte Grillhütte und die Gerätehütte. Stefan Troglauer konnte einen erneuten Mitgliederzuwachs verkünden. Zufrieden über die sportlichen Leistungen der 1. und 2. Mannschaft zeigten sich Renè Niemann, Matthias Forster und Lukas Woldrich in ihren Jahresrückblicken. Eine besondere Leistung erbrachte die B-Jugend unter ihrem Trainer Bastian Mittelmeier und feierte in ihrer Spielklasse die Meisterschaft und den damit verbunden Aufstieg in die Kreisliga. Abschließend erging von allen Seiten ein großer Dank an alle Unterstützer des Vereins und an alle Mitglieder, die das ganze Jahr über hinweg zahllose ehrenamtliche Stunden in den Verein investieren. Am 27.06.2026 feiert der SV Waldau mit einem großen Tag des Vereins sein 80-jähriges Bestehen.


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Der wiedergewählte Ausschuss. (Bild: Silvia Lindner)

Ereignisreiches Jahr beim SV Waldau

Ende Januar hielt der SV Waldau vor zahlreichen Vereinsmitgliedern sowie 1. Bürgermeister Andreas Wutzlhofer, Josef Maier (CSU) und Christian Messer (SPD) von der Stadt Vohenstrauß seine Jahreshauptversammlung ab. Nach dem Totengedenken – der Tod von SVW-Urgestein Heinz Zetzl hinterlässt eine große Lücke im Verein – gab Linder einen ausführlichen Jahresrückblick. Dabei bildeten u.a. die Winterwanderung, das Dorffest und das Jubiläumsturnier die Highlights des vergangenen Jahres. Rauch ging auf die Bauarbeiten am Sportgelände ein. Für verschiedene Großprojekte wurden ca. 400 ehrenamtliche Arbeitsstunden von den Vereinsmitgliedern abgeleistet. Einen umfassenden Kassenbericht legte T. Ertl vor und Troglauer sprach über die Mitgliederentwicklung. Über das sportliche Geschehen berichteten L. Woldrich, Forster und der neue Trainer Renè Niemann. So konnte man u.a. bereits das dritte Mal in Folge die Hallenbezirksmeisterschaft erreichen. L. Woldrich sowie die Vorstandschaft bedankten sich bei Hans-Jürgen Linge, Niemanns Vorgänger, für seine gute Arbeit über viele Jahre hinweg als Trainer beim SVW. J. Ertl trug einen Bericht über die Jugendabteilung vor. Die Neuwahlen erbrachten folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzender: Roman Linder, 2. Vorsitzender: Wenzl Rauch, Schriftführer: Stefan Troglauer, Hauptkassier: Thomas Ertl, stellv. Schriftführer: Sven Wilhelm, Unterkassier: Stefan Wiesent, Ausschussmitglieder: Willi Wiesent, Alexander Hirmer, Harald Striegl, Jugendabteilung: Johannes Ertl mit Stellvertreter Florian Bauer. Die Kasse prüfen Helmut Graf und Franz Wiesent.
v. links: KBI Weig Martin, 2. Bürgermeister Münchmeier Uli, Lehner Karolin, Zeitler Christoph, Michael Schwenke, Grundler Peter, Mages Reinhard. (Bild: Konrad Schatz)

Ein Jahr voller Herausforderungen und Erfolge bei der Feuerwehr

Die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Waldau war ein Höhepunkt für alle Mitglieder, die auf ein ereignisreiches Jahr 2024 zurückblicken konnten. Im Pfarrheim versammelten sich zahlreiche Kameradinnen und Kameraden sowie Vertreter aus der Politik, um die Erfolge und Herausforderungen des vergangenen Jahres zu reflektieren und die Weichen für die Zukunft zu stellen. Eröffnung und Rückblick Die Versammlung wurde von Vorstand Michael Schwenke eröffnet. „Das vergangene Jahr war für uns alle eine Zeit der Herausforderungen, aber auch der Erfolge. Unsere Feuerwehr hat sich weiterentwickelt und ihre Einsatzbereitschaft unter Beweis gestellt. Heute wollen wir nicht nur auf das Erreichte zurückblicken, sondern auch nach vorne schauen”, erklärte Schwenke in seiner Eröffnungsrede. Einblicke in den aktiven Dienst Kommandant Benjamin Janker gab in seinem Bericht einen umfassenden Überblick über die Einsätze der vergangenen Monate. „Mit insgesamt 23 Einsätzen, darunter zahlreiche Brände, technische Hilfeleistungen und Sicherheitswachen war es ein anspruchsvolles Jahr. Unsere Ausund Fortbildung hat sich jedoch ausgezahlt. Wir sind stets gut vorbereitet, um schnell und professionell zu handeln”, so Janker. Der Kommandant betonte zudem die hohe Motivation und das Engagement aller Einsatzkräfte, die die Feuerwehr zu einer starken und gut aufgestellten Organisation machten. Jugendarbeit und Vereinsleben Jugendwartin Lisa Schwenke stellte die hervorragende Arbeit der Jugendfeuerwehr vor. „Unsere Jugendlichen sind die Zukunft der Feuerwehr. Im vergangenen Jahr konnten wir ihnen lehrreiche Zeit bieten. Wir setzen auf eine gute Ausbildung, um die nächste Generation optimal auf die Herausforderungen des Feuerwehrdienstes vorzubereiten”, erklärte Schwenke. Schriftführerin Karolin Lehner berichtete anschließend über das Vereinsleben. „Neben den Einsätzen und Übungen haben wir auch viele gesellige Veranstaltungen organisiert, die das Gemeinschaftsgefühl weiter gestärkt haben. Diese Aktivitäten sind genauso wichtig wie die Einsätze selbst, da sie den Zusammenhalt in unserer Feuerwehr fördern”, sagte Lehner. Kassenbericht und Ausblick Kassier Christoph Zeitler legte den Kassenbericht vor und berichtete von einer soliden finanziellen Lage. „Dank des soliden Kassenstandes konnten wir im letzten Jahr wichtige Investitionen in die Ausrüstung tätigen. Für das kommende Jahr haben wir bereits neue Projekte geplant, um die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr weiter zu erhöhen”, erklärte Zeitler. Beförderungen und Ehrungen Im Rahmen der Versammlung wurden auch Beförderungen ausgesprochen. Michael Lehner wurde zum Oberfeuerwehrmann befördert, und Kilian Koller erhielt den Titel des Feuerwehrmanns. Die Beförderungen wurden mit großem Applaus von den Anwesenden honoriert. „Diese Auszeichnungen sind ein Zeichen für das Engagement und die hervorragende Arbeit, die beide für unsere Feuerwehr leisten. Herzlichen Glückwunsch!”, sagte Kommandant Janker. Ehrungen für 25 Jahre Mitgliedschaft erhielten: Meckl Peter, Bojer Manfred, Baierl Tobias, Janker Benjamin, Lindner Christian, Wilhelm Sven, Bäumler Stefan, Kick Jürgen und Wiesent Christoph. Für 40 Jahre wurden Graf Helmut, Hartwich Thomas, Schwägerl Gebhard, Zeitler Andreas, Kirner Johann und Zell Martin geehrt. Die Ehrenplakette für die 50-jährige Mitgliedschaft konnten Ertl Ludwig, Lindner Johann und Mayerhofer Franz entgegen nehmen. Kreisbrandinspektor Martin Weig würdigte die Feuerwehr für ihre exzellente Arbeit und den starken Zusammenhalt. „Die Feuerwehr Waldau ist nicht nur ein Garant für schnelle Hilfe im Notfall, sondern auch ein Modell für eine funktionierende Gemeinschaft”, sagte KBI Weig. Stellvertretender Bürgermeister Uli Münchmeier lobte ebenfalls die hervorragende Teamarbeit und das ehrenamtliche Engagement der Feuerwehr. „Es ist beeindruckend, wie viel Zeit und Energie die Kameradinnen und Kameraden in ihre Arbeit investieren. Ihr Einsatz ist ein unschätzbarer Wert für unsere Gemeinde”, so Münchmeier. Neuwahlen und Ausblick auf 2025 Bei der Versammlung fanden auch die Neuwahlen statt. Die Mitglieder wählten Michael Schwenke als ersten Vorstand und Reinhard Mages als stellvertretenden Vorstand. Das Kassengeschäft wurde wieder Christoph Zeitler anvertraut. Sein Stellvertreter Peter Grundler wurde als Unterkassier in seiner Position ebenfalls bestätigt. Karolin Lehner übernimmt weiterhin das Amt der Schriftführerin. Die Neuwahlen wurden reibungslos durchgeführt, und die neue gewählte Vorstandschaft nahm ihre Aufgaben mit großem Engagement und Verantwortung an. Für das Jahr 2025 wurden bereits mehrere Projekte ins Auge gefasst, darunter eine weitere Fortführung der Ausbildung und eine verstärkte Mitgliederwerbung, insbesondere für die Jugendfeuerwehr. „Es bleibt weiterhin unsere Aufgabe, die Feuerwehr fit für die Zukunft zu machen”, so Kommandant Janker. Dank und Ausblick Abschließend bedankte sich der Vorstand bei allen Mitgliedern für ihren unermüdlichen Einsatz und ihr Engagement. „Wir können stolz auf das vergangene Jahr zurückblicken und auf eine starke und gut aufgestellte Feuerwehr schauen. Gemeinsam werden wir auch 2025 weiterhin für die Sicherheit sorgen”, schloss Michael Schwenke die Versammlung.
Die Besucher staunen über die große Vielfalt der ausgestellten Krippen. (Bild: Mario Reindl)

Besucher von der Krippenausstellung begeistert

Diese große Vielfalt an Krippen und Krippendarstellungen hätten wir nicht erwartet“, so lautete oft das Resümee der etwa 450 Besucher der Krippenausstellung im Pfarrheim Waldau. So konnten die Krippenliebhaber über Miniaturkrippen mit Figuren im Millimeterbereich genauso stauen wie über die imposante, mit 30 cm großen handgeschnitzten Figuren ausgestattete Krippenlandschaft von Martin Bauer. Große Bewunderung fand auch der geschnitzte Krippenstall mit den dazugehörigen Figuren, der von Dietmar Kick gestaltet wurde. Die älteste Krippe von Alois Pelzl, einem Hauptinitiator der Ausstellung, wurde von ihm vor 60 Jahren angefertigt, Die Figuren sägte er mit der Laubsäge aus und bemalte sie anschließend mit dem Malkasten. Ebenfalls in liebevoller Handarbeit wurden eine Stoffkrippe, gehäkelte Krippenfiguren oder eine Krippe aus Mini-Tontöpfen angefertigt. Auch Krippen und Krippendarstellungen aus anderen Ländern wurden bestaunt. Darunter eine Inuit-Krippe mit Pinguin und Eisbären, eine Papierkrippe aus Vietnam, eine afrikanische Krippe aus Bananenblättern, eine Capiz-Krippe von den Philippinen, peruanische Tonkrippen oder Krippen aus Olivenholz aus Israel. Die circa 20 ausgestellten Hauskrippen waren alle mit vielem selbst hergestellten Zubehör liebevoll ausgeschmückt. Die kleinen Besucherinnen und Besucher durften auch Krippenfiguren in die Hand nehmen. Auch bekamen sie Suchaufträge: So mussten sie z.B. eine Maus, einen Igel oder eine winzige Schnecke in der Krippe finden. Bereichert wurde die Ausstellung von praktischen Vorführungen von Franz Wiesent und Alois Pelzl. So konnten die Kinder unter Anleitung kleine Holzstöße und Hackstöcke mit Äxten herstellen, oder dem Schnitzer bei der Arbeit über die Schulter schauen. Nach dem Rundgang trafen sich die Gäste im Krippenkaffee und tuschten ihre Beobachtungen bei Kaffee, Glühwein, Kuchen und Stollen aus.
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