Nach erlebnissreicher Nachtwanderung braten die Nachtschwärmer des OGV ihre Steckerlwurst am Lagerfeuer. (Bild: Caroline Schreiner)

Nachtwanderung des OGV begeistert Kinder

Mit Taschenlampen, offenen Ohren und viel Abenteuerlust machten sich zahlreiche Kinder, teilweise auch mit Eltern, beim Ferienprogramm des OGV auf zu einer besonderen Nachtwanderung. Am Spielplatz in Reisach begrüßten die Jugendbeauftragten Monika Krieger und Caroline Schreiner die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Nach einem Kennenlernspiel drehte sich zunächst alles um die Geheimnisse der Nacht: Welche Tiere sind unterwegs, was gibt es zu entdecken und welche Geräusche sind im Dunkeln zu hören? Als die Sonne unterging, machte sich die Gruppe auf den Weg. Immer dunkler wurde es und die Umgebung zunehmend geheimnisvoll. Besonders neugierig waren die Kinder auf ein Marterl am Steinbruch nahe Unterweißenbach. Dort legte die Gruppe eine längere Pause ein. Die Kinder erfuhren, welche Bedeutung ein solches Marterl hat und aus welchen Gründen dieses besondere Zeichen errichtet wurde. Auch der nahegelegene Steinbruch zog die Blicke auf sich. Während die Dunkelheit immer weiter hereinbrach und die ersten Taschenlampen eingeschaltet wurden, wirkte die imposante Umgebung durchaus ein wenig unheimlich Weiter ging es nach Unterweißenbach und den Skiberg hinauf zur Wurzhütte. Dort wartete ein gemütliches Lagerfeuer. Bei Steckerlwürsten und selbstgepresstem Apfelsaft konnten sich die kleinen Abenteurer stärken. Doch auch der Rückweg hatte seinen besonderen Reiz: Inzwischen war es stockfinster und nur die Taschenlampen erhellten den Weg den Skiberg hinunter. Zwischen Dunkelheit, Lichtkegeln und viel Gelächter genossen die Kinder sichtlich das nächtliche Abenteuer. Am Ende warteten bereits die Eltern auf ihre kleinen Nachtschwärmer. Die Nachtwanderung verband Naturerlebnis, Wissenswertes und jede Menge Abenteuer – ein besonderer Ferienabend, der den Kindern sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Begeistert hören die Kinder den Ausführungen und Erklärungen von 1. Vorsitzenden Armin Heuberger und Alfons Trummer zu. (Bild: Kristina Merkl)

Kindergärten pressen Apfelsaft – Ein Tag voller Spaß, Lernen und Genuss

Der Obst- und Gartenbauverein Sigl lud dieses Jahr, angesichts der großen Apfelschwemme, die Kindergärten Vilseck, Schlich und Sorghof zum Apfelsaftpressen ein. Der Hahnbacher Kindergarten gesellte sich schließlich auch noch dazu. Der Gedanke dabei war, die Kinder sollten wieder mehr das heimische Obst kennenlernen, wertschätzen und dabei verschiedene Verarbeitungsformen für das Obst bzw. Äpfel kennenlernen. Aus diesem Grund sammelten die Kinder der Kindergärten Vilseck, Schlicht, Sorghof und Hahnbach gemeinsam mit ihren Eltern und Angehörigen in den vergangenen Wochen fleißig Äpfel. Der Grund: das große Apfelpressen stand bevor! Im Oktober war es dann soweit: Die Kindergärten machten sich an verschiedenen Tagen, teils mit dem Bus oder mit Fahrgemeinschaften der Eltern auf den Weg nach Oberweißenbach, um live zu erleben, wie aus ihren gesammelten Äpfeln frischer Apfelsaft entsteht. In Oberweißenbach wurden sie herzlich von 1. Vorsitzenden vom Obst- und Gartenbauverein Sigl Armin Heuberger, der Familie Trummer und einigen engagierten Helfern empfangen. Nach einer kurzen Begrüßung durften die Kinder in Kleingruppen aufgeteilt zur Apfelpresse. Mit großen Augen verfolgten sie, wie aus den bunten Früchten Schritt für Schritt köstlicher Apfelsaft wurde. Die kleinen Besucherinnen und Besucher zeigten großes Interesse und stellten viele Fragen, die von den Helfern geduldig und kindgerecht beantwortet wurden. Begeistert konnten die Kinder beobachten, riechen und sogar probieren, wie frisch gepresster Apfelsaft schmeckt. Zum Abschluss stärkten sich alle bei einer gemeinsamen Brotzeit, bevor sie stolz insgesamt 750 Liter frisch gepressten Apfelsaft mit zurück in die Kindergärten nahmen. Für alle galt am Ende des Tages: das war nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Erwachsenen ein lehr- und erlebnisreicher Tag.


Weitere Artikel

Der erst Stammtisch des OGV Sigl (Bild: Armin Heuberger)

OGV Sigl-Stammtisch: Wissenswertes zu Schnittarbeiten in Gärten

Der erste Stammtisch des OGV Sigl fand kürzlich in Wickenricht beim Dammerbauer im Hofstüberl statt. Vorstand Armin Heuberger stellte in einem kurzen Vortrag Geräte vor, die für die Schnittarbeiten an Obstbäumen und Sträuchern im Garten wichtig sind. Er zeigte, wie mit einfachen Mitteln die Geräte gereinigt und gepflegt werden können. Mit einem scharfen Werkzeug, sei es Schere, Säge oder auch Messer, wird ein sauberer und glatter Schnitt an den Gehölzen gemacht. Bei stärkeren abgesägten Ästen, so Heuberger, ist es notwendig, die Rinde glatt mit dem Messer nachzuschneiden. Es wurde auch kurz erläutert, wo und wie solche stärkeren Äste entfernt werden sollten. Hier soll ein Schnitt von unten und ein zweiter ein Stück weiter vorne gemacht werden. So vermeidet man einen größeren, sogenannten Zungenabriss, der eine große Wunde verursacht. Es sollte auch auf den Astring geachtet werden, da hier die größte Kraft im Holz steckt, um die Wunde möglichst schnell zu verschließen. In einer gemütlichen Runde wurden noch gärtnerische Erfahrungen ausgetauscht. Vorstand Heuberger freute sich über das rege Interesse der über 30 Gartenfreunde beim ersten Stammtisch und hofft auf eine ebenso gute Beteiligung bei den nächsten Stammtischen – jeweils am letzten Freitag im Monat. Am 28. Februar um 18 Uhr - wieder beim Dammerbauer in Wickenricht - werden verschiedene Gartenhelfer vorgestellt. Gäste, die maskiert kommen, erhalten einen Zehner. Auch Nichtmitglieder sind herzlich bei den Stammtischen willkommen.
north