Mit Taschenlampen, offenen Ohren und viel Abenteuerlust machten sich zahlreiche Kinder, teilweise auch mit Eltern, beim Ferienprogramm des OGV auf zu einer besonderen Nachtwanderung. Am Spielplatz in Reisach begrüßten die Jugendbeauftragten Monika Krieger und Caroline Schreiner die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Nach einem Kennenlernspiel drehte sich zunächst alles um die Geheimnisse der Nacht: Welche Tiere sind unterwegs, was gibt es zu entdecken und welche Geräusche sind im Dunkeln zu hören? Als die Sonne unterging, machte sich die Gruppe auf den Weg. Immer dunkler wurde es und die Umgebung zunehmend geheimnisvoll. Besonders neugierig waren die Kinder auf ein Marterl am Steinbruch nahe Unterweißenbach. Dort legte die Gruppe eine längere Pause ein. Die Kinder erfuhren, welche Bedeutung ein solches Marterl hat und aus welchen Gründen dieses besondere Zeichen errichtet wurde. Auch der nahegelegene Steinbruch zog die Blicke auf sich. Während die Dunkelheit immer weiter hereinbrach und die ersten Taschenlampen eingeschaltet wurden, wirkte die imposante Umgebung durchaus ein wenig unheimlich Weiter ging es nach Unterweißenbach und den Skiberg hinauf zur Wurzhütte. Dort wartete ein gemütliches Lagerfeuer. Bei Steckerlwürsten und selbstgepresstem Apfelsaft konnten sich die kleinen Abenteurer stärken. Doch auch der Rückweg hatte seinen besonderen Reiz: Inzwischen war es stockfinster und nur die Taschenlampen erhellten den Weg den Skiberg hinunter. Zwischen Dunkelheit, Lichtkegeln und viel Gelächter genossen die Kinder sichtlich das nächtliche Abenteuer. Am Ende warteten bereits die Eltern auf ihre kleinen Nachtschwärmer. Die Nachtwanderung verband Naturerlebnis, Wissenswertes und jede Menge Abenteuer – ein besonderer Ferienabend, der den Kindern sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.