Ein Sprichwort sagt: „Was lange währt, wird endlich gut“ – so auch das Sandarium am „Wilden Bergkirchl“. Fleißige Helferinnen und Helfer, Groß und Klein, des OGV Sigl haben sich erneut am „Wilden Bergkirchl“ in Axtheid-Berg eingefunden, um das Projekt Sandarium abzuschließen. Dabei wurden rund 20 m³ Sand und etwa 1 m³ Lehm von der Firma Strobel-Sand aus Freihung-Sand, die durch den Bauhof der Stadt transportiert wurden, mit Schaufel und Schubkarre verteilt und aufgebaut. Besonderer Wert wurde darauf gelegt, dass der Sand nicht gewaschen und sehr fein ist und beim Aushöhlen der Röhren für die Wildbienen nicht zusammenfällt. Zudem wurden Totholz und Steine als Umrandung aufgeschichtet.
Dann wurden 55 Stauden in unterschiedlichen Höhen, Farben und Formen gepflanzt, die sich für diesen Extremstandort im reinen Sand eignen, z. B. Mannstreu, Resede, Kathäuser Lichtnelke, Sand-Fingerkraut, Fetthenne, Sandthymian, Sonnenröschen, Glockenblume, Duft-Skabiose, Küchenschelle, Hungerblümchen, Frühlings-Fingerkraut sowie die gemeine Ochsenzunge.
Kreisfachberaterin Michaela Kopp bedankte sich im Anschluss für die Mithilfe zur Ausbildung der Gartenpfleger und übergab als Anerkennung eine Kornellkirsche, die noch einen passenden Platz auf dem Gelände fand. „Viele Hände, schnelles Ende“ – schneller als gedacht war die Arbeit fertig. Zum Abschluss konnten sich alle Beteiligten bei einer Brotzeit stärken, die von der Stadt Vilseck spendiert wurde. Alle Anwesenden waren sichtlich zufrieden mit dem Ergebnis.