Foto 29: Die sportliche Gymnastikgruppe (rechts) kam auf Platz drei. In der Mitte eine Auswahl von den vielen Cowboys und Indianern und links die Sieger bei der Maskenprämierung. Eine Blumenwiese mit Grashüpfer Flip. (Bild: Nikolaus Scherr)

Beste Stimmung beim Ball der FFW Schönau

Der neugewählte Vorsitzende der Schönauer Feuerwehr Markus Betz begrüßte im vollbesetzten Vereinsheim zahlreiche Vereinsabordnungen mit ihren Führungskräften. Willkommen hieß er genauso Bürgermeisterstellvertreter Nikolaus Scherr, Kreisbrandmeister Martin Holler, den Geschäftsführer im Rathaus Johann Braun und alle Maschkera. Bürgermeister Ludwig Prögler gesellte sich noch zu später Stunde dazu. Für beste musikalische Unterhaltung sorgten von Anfang an das Trio „Chambtaler“ mit Spitzensongs zur Faschingsparty. Die Küche des Vereinsheimes lief auf Hochtouren, die FFW Schönau macht von Speisen, über den Getränkeausschank bis zum Barbetrieb alles selbst; bis jeder seinen Hunger gestillt hatte. Denn da standen schon die Jungs und Mädels von der Jugendfeuerwehr in den Startlöchern und präsentierten einen Sketsch mit aktuellem Hintergrund. Der Hausmeister montierte gerade das Schild des Gasthauses „Russenwirt“ ab, wegen kultureller Aneignung, wie es hieß. Aber die sehr seltsame Familie nahm doch Platz am einzig freien Tisch, obwohl der drei bis Fünf-Sterne Koch Frank stank wie ein Stinktier. Beim Blick in die Speisekarte verstanden Vater, Mutter, Sohn und Tochter nur Bahnhof. Was sind denn „Meerestiere mit Rüstung“? Die freundliche Bedienung klärte auf – Garnelen natürlich. Der „Mormonenblösinn“ kam als Kaiserschmarrn auf dem Tisch und das „Nutztierduett mit Erdäpfelbällen“ war der gemischte Braten mit Knödeln. Nur der geliebte Schweinshaxn fehlte stellte einer fest. Doch hier stehts als „Borstentier-Extremitäten“ half die freundliche Bedienung weiter. Leider fiel das gesamte Menü aus, denn der Koch hatte keine Lust mehr. So blieben nur vier Pommes für vier Personen. Mit kräftigem Applaus belohnten die Gäste die Darbietung der Schönauer Jugend und belagerten sogleich wieder die Tanzfläche. Zu später Stunde wurde es nochmal spannend als es hieß alle Maschkerer auf die Tanzfläche zur Maskenprämierung. Vorstand Betz bat für die unbestechliche Juri Ehrenmitglied Bettina Bauer, seinen Vorgänger im Amt Christian Stangl und mit Karl Bock ebenfalls einen ehemaligen Vorsitzenden um die Ernennung der drei schönsten Verkleidungen. Nach einigen Runden durch den Saal stand fest den dritten Platz machte die Gymnastikgruppe und Platz zwei ging an die Feuerwehr aus Stadlern. Eine große Horde von Cowboys, Indianern und alles aus dem Wilden Westen fiel in Schönau ein und sorgten für zusätzliche Stimmung. Den ersten Platz sicherten sich jedoch die hübsch und bunt verzierten Blumen. Die Blumenwiese mit ihrem Grashüpfer Flip kam aus Tiefenbach und durfte ebenfalls einen Geschenkkorb mit nach Hause nehmen, bzw. gleich verspeisen. Wer jetzt noch keinen Platz in der Bar hatte, musste sich gedulden, oder wieder das Tanzbein schwingen zur passenden Country-Musik von den Chambtalern bis spät in die Nacht.
Foto 16: Die neugewählte Vorstandschaft der Feuerwehr Schönau für die nächsten sechs Jahre. Mit Bürgermeister Ludwig Prögler (3. V. rechts) und KBM Martin Holler (rechts) (Bild: Nikolaus Scherr)

Jahresversammlung FFW Schönau

Schönau. Zur Jahresversammlung begrüßte Vorstand Christian Stangl zahlreiche Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Schönau und Ehrengäste im vollbesetzten Vereinsheim. Neben den Berichten der Vorstandschaft und des Kommandanten stand als letzter Punkt die Neuwahl der gesamten Vorstandschaft auf dem Programm. Nach seinem Willkommensgruß für Bürgermeister Ludwig Prögler und Kreisbrandmeister Martin Holler galt sein Gruß auch den beiden örtlichen Gemeinderäten Eva Prögler und Markus Betz. Zum Totengedenken erhoben sich alle Anwesenden und gedachten der im Jahr 2025 verstorbenen drei Mitglieder der FFW Schönau mit Rudolf Fleischmann, Pfarrer Michael Reitinger und Wolfgang Kocht. Schriftführer Florian Schindler berichtete von 193 Mitgliedern zu Jahresbeginn 2025 und durch Wegzüge und Sterbefälle sank die Zahl zum Jahresende auf 188 Männer und Frauen. Davon sind sechs Jugendliche registriert. Das Protokoll der letzten Versammlung stand zur Einsicht zur Verfügung und sogleich schritt Manfred Unertl ans Rednerpult und begann als Kassenwart seinen Bericht. Als größere Einnahmenposten stand klar der Feuerwehrball mit knapp 2000 Euro an erster Stelle, gefolgt vom Weihnachtsmarkt, dem Laurentiustag und dem Handwerkermarkt in Tiefenbach. Den stattlichen Einnahmen standen jedoch auch eine Reihe von Ausgabenposten gegenüber. Doch letztendlich blieb ein stolzes Plus von 5848 Euro am Ende des Jahres übrig. Kassier Unertl dankte abschließend den vielen Spendern der Feuerwehr Schönau für die Gesamtsumme von 3400 Euro. Die Kassenprüfer Magdalena Bittner, Fritz Fleischmann und Hans Eiber konnten eine tadellose Kassenführung bestätigen und somit fiel die Entlastung durch die Anwesenden einstimmig aus. Dominik Saßl betreut die Jugendlichen der Schönauer Wehr und obwohl dies nur fünf Mädchen und ein Junge sind, absolvierten diese ein stattliches Programm. Ob eigene Übungen mit Wasserförderungen, oder überörtliche Abzeichen, wie die Jugendflamme und der Wissenstest, die Jugend aus Schönau ist immer präsent. Unertl dankte der Vorstandschaft für die Unterstützung und vor allem seinen Schützlingen. Im laufenden Jahr möchte er ein ähnliches Programm absolvieren und lädt dazu alle Jugendlichen aus Schönau dazu ein.
Sternsingergruppen aus Gaisthal, Schönsee, Stadlern und Weiding nach dem Wortgottesdienst in der Pfarrkirche Schönsee. (Bild: Anja Kulzer)

Schule statt Fabrik - Sternsinger in der Pfarreiengemeinschaft Schönsee-Weiding unterwegs

Am 03. Januar wurden die Sternsinger aus Gaisthal, Schönsee, Stadlern und Weiding in einem gemeinsamen Wortgottesdienst ausgesendet. Fast alle Gruppen der Pfarreiengemeinschaft Schönsee-Weiding (Gaisthal, Schönau, Schönsee und Weiding) waren nach dem Wortgottesdienst gleich unterwegs und brachten den Segen in die Häuser. Stadlern bekommt am 05. Januar und Rackenthal am 06. Januar noch Besuch von den Sternsingern. Das Motto der diesjährigen Aktion „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ nimmt besonders Bangladesch in den Blick. Trotz Fortschritten im Kampf gegen Kinderarbeit müssen in dem südasiatischen Land noch rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten – 1,1 Millionen unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Sternsinger-Partnerorganisationen setzen sich dafür ein, Kinder aus Arbeitsverhältnissen zu befreien und ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen. Weltweit sind es sogar 138 Millionen Kinder zwischen fünf und 17 Jahren, die arbeiten müssen, 54 Millionen von ihnen unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Produkte aus Kinderarbeit gelangen auch in Deutschland in den Handel, auch wenn die Weltgemeinschaft das Ziel hatte, Kinderarbeit bis 2025 zu beenden. Umso wichtiger ist der Einsatz der Sternsinger und die gesammelten Spenden. Ein herzliches Vergelt's Gott allen, die diese Aktion unterstützt haben und noch unterstützen werden.
Kirchenpfleger Schönau: Dieter Ostermayr; Jubilar Christian Stangl; Pfarrer Wolfgang Dietz; Reg.Verbandsvorsitzender Josef Pflug (von links).  (Bild: Anja Spichtinger)

Christian Stangl für 30 Jahre Mesnerdienst in Schönau geehrt

Am vergangenen Samstag wurde Christian Stangl in der Filialkirche St. Laurentius in Schönau bei Tiefenbach für 30-jährigen Mesnerdienst geehrt. Bereits mit 15 Jahren hat er als damaliger junger Bursche -einen Tag vor seinen Geburtstag im März 1995die ehrenvolle Aufgabe als Mesner in seinem Heimatdorf vom damaligen Mesner Alois Kopp nach dessen Tod übernommen. Im Anschluss der feierlichen Vorabendmesse -zelebriert durch Hochw. H.Pfarrer Wolfgang Dietzüberbrachte der Vorsitzende des regionalen Mesnerverbandes Cham, Josef Pflug, im Namen von Bischof Dr. Rudolf Voderholzer und dem Vorsitzenden des Diözesanmesernverbandes Regensburg, Robert Feigl, die Glückwünsche zum Jubiläum. In seiner Laudatio hob der Vorsitzende die ehrenamtlichen Tätigkeiten von Christian Stangl in der Heimatpfarrei besonders hervor, welche immer und zuverlässig vorbereitet und ausgeführt wurden. Dabei erwähnte Pflug insbesondere die von Stangl gestalteten Maiandachten und Kreuzwege in der Fastenzeit. Außerdem weitere Andachten mit der Feuerwehr. „Alle Ehre und Achtung: als Vorbildfunktion -1.Vorstand der FFW- und gleichzeitig in kirchlichen Gremien vertreten. Mit Hingabe, Zuverlässigkeit und Herzlichkeit bringt er sich seit 30 Jahren und darüber hinaus für die Kirchengemeinde Schönau ein”. Als Dank und Anerkennung überreichte Pflug eine von Bischof Dr. Voderholzer und Robert Feigl unterzeichnete Ehrenurkunde und steckte die silberne Mesnerehrennadel an. Auch der Regionalverband Cham bedankte sich für die Treue zum Verband und überreichte an Christian ein Brotzeitkörbchen. Der Kirchenpfleger Dieter Ostermayr bedankte sich im Namen der Pfarrgemeinde Schönau aus mit einen kleinen Präsent. Dankesworte gab es auch von Pfarrer Wolfgang Dietz an den Mesner für seinen Einsatz in den vergangenen 30 Jahren. Christian Stangl war sichtlich gerührt über die ihm zugekommene Ehrung und bedankte sich bei allen für die lieben Glückwünsche und Geschenke und fügte an, dass dieses Ehrenamt von Herzen komme.
Bei der Maskenprämierung schafften es die bunten Vögel auf Platz 1, gefolgt von Neptun mit Meeresjungfrau und den rund 20 Bauarbeitern. (Bild: Nikolaus Scherr)

Bunter Faschingsball der Feuerwehr Schönau begeistert Besucher

Volles Haus konnte Markus Betz als stellvertretender Vorstand bei der Begrüßung der vielen Gäste im Vereinsheim verkünden. Seit Jahren ist der Faschingsball der Feuerwehr Schönau ein gut besuchtes Event, zu dem zahlreiche Vereine und Narren von jung bis alt strömen. Diesen galt natürlich der Willkommensgruß von Betz, aber genauso Bürgermeister Ludwig Prögler und seinem Stellvertreter Nikolaus Scherr. Neben einigen Ehrenmitgliedern hieß er Kreisbrandmeister Martin Holler sehr willkommen. Mit dem Spruch „Wir gfrein uns sakrisch, dass ihr alle da seids!” drückte der Gastgeber die Freude über den guten Besuch aus. Für die nötige musikalische Unterhaltung und Stimmung sorgte das Trio „Mama mia”, die bis aus Lohberg und Wörth/Donau angereist waren. Mit Schlagern und Evergreens aus vergangenen Tagen hatten die drei Musiker genau die Songs im Repertoire welche, zumindest die Älteren unter ihnen, seit ihrer Jugend im Kopf haben. Mit Spannung wurde die obligatorische Einlage der Feuerwehr-Jugend erwartet und Markus Betz begrüßte die Königin aus dem Märchen Schneewittchen auf der Bühne. Bereits die ersten Sätze ließen jeden erkennen, diese Version des bekannten Stückes ist nicht ganz original und schon gar nicht jugendfrei. Auch in Schönau gab es ein Happy End, als der Prinz seine Prinzessin wachküsste und die Einlage endete wie alle Märchen mit dem Spruch „und wenn sie nicht gestorben sind, dann saufen sie noch heute!” Tobender Applaus war der Beweis, die FFW-Jugend hatte wieder für tolle Unterhaltung gesorgt und Markus Betz dankte allen auf und hinter der Bühne. Zu später Stunde rief er alle Maschkerer zur Polonaise auf, denn die Prämierung der schönsten Narren stand auf dem Programm. Als Jury fungierte der ehemalige Vorstand Karl Bock, Gemeinderat Ludwig Zangl aus Steinlohe und mit Anna Lang ein Ehrenmitglied der FFW Schönau. Nach einigen Runden durch den Saal und die Garderobe verkündeten die drei das Ergebnis und den dritten Platz bekamen die vielen Bauarbeiter aus Stadlern. Die Silbermedaille ging an den Meeresgott Neptun und seine Meerjungfrau und die Sieger wurden verdient die Gruppe der kunterbunten Vögel mit ihren herausragenden Kostümen. Herzlich gratulierte die Feuerwehr Schönau mit je einem Präsentkorb und bat wieder zum Tanz mit „Mama mia”, oder zu einem Besuch in der Bar. Jetzt konnten die Feuerwehrdamen und -Herren in der Küche endlich etwas durchschnaufen, den die Schmankerln gingen weg wie die warmen Semmeln und so gestärkt hielten die Besucher sicher noch bis spät nach Mitternacht durch.
Die Bayerische Fluthelfer-Nadel überreichte Kommandant Marco Bittner an Manfred Unertl (rechts) als Dank für seine Mithilfe beim letztjährigen Hochwasser. (Bild: Nikolaus Scherr)

FFW Schönau blickte auf ein aktives Jahr zurück

Im Vereinsheim des Feuerwehrhauses begrüßte Vorstand Christian Stangl über 50 Mitglieder der FFW Schönau und einige Ehrenmitglieder zur Jahreshauptversammlung. Sein Willkommensgruß galt ebenso Bürgermeister Ludwig Prögler, dem Ehrenkreisbrandinspektor Anton Ruhland und erstmals in seiner Funktion als Kreisbrandmeister Martin Holler. Zum Totengedenken erhoben sich die Anwesenden und gedachten Ehrenmitglied Klaus Böttner, der am 4. Juni 2024 verstorben ist, zusammen mit allen Verstorbenen der Feuerwehr Schönau. Nun trat Schriftführer Florian Schindler ans Rednerpult und berichtete von einem Mitgliederstand Anfang 2024 von 192 Mitgliedern. Durch einen Todesfall, einen Austritt und drei Neuaufnahmen gab es ein leichtes Plus zum Jahresende mit 193 Mitgliedern. Das Protokoll der letzten Versammlung liegt zur Einsicht aus. Kassenwart Manfred Unertl hatte mit über 350 Belegen viel zu tun und der größte Ausgabenposten war der neue behindertengerechte Pavillon gleich neben dem Feuerwehrgerätehaus mit über 20.000 Euro. Alle konnten eine tadellose Führung bestätigen und somit fiel die Entlastung des Kassiers einstimmig aus. Es folgten die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr durch Jugendwart Dominik Saßl. Die sechs Mädchen und ein Junge kamen zu drei Übungen zusammen und viele Male zum Training für das Bayerische Jugendleistungsabzeichen, das in Heinrichskirchen stattfand. Dazu forderte der jährliche Wissenstest Lerneifer und Durchhaltevermögen. Saßl dankte allen Jugendlichen, der Vorstandschaft und dem weitern Jungenwart Manfred Schindler. Auf fünf Einsätze im letzten Jahr konnte Kommandant Marco Bittner zurückblicken. Zwei Kleinbrände und zu drei Verkehrsunfällen rückten die Floriansjünger aus Schönau aus. Daneben wurden zwölf Übungen absolviert. Eine Funkübung fand im fernen Katzbach bei Geigant statt. Leider konnte keine Gruppe für ein Leistungsabzeichen angemeldet werden und deshalb appellierte Bittner an alle Anwesenden um mehr Engagement dieses Jahr. Dabei wäre auch erstmals das neue „Ü40” Abzeichen möglich. Im Zeitraum Mai / Juni wird Kommandant Marco Bittner rechtzeitig die Termine dazu bekannt geben. Bei der Ehrungsfeier im Schloss Schleißheim überreichte Staatssekretär Sandro Kirchner die Bayerische Fluthelfer-Nadel an viele Hilfskräfte. Eine solche Ehrungsnadel überreichte nun Kommandant Bittner an Kassier und Feuerwehrkollegen Manfred Unertl mit dem Besten Dank für sein Engagement. Im Ausblick auf das laufende Jahr bat Bittner um mehr Mithilfe bei den monatlichen Übungen und neben den geplanten Leistungsprüfungen ist ein Ehrungsabend geplant. Vorstand Stangl dankte auch Kommandant Bittner für seine Ausführungen und stellte die Aktivitäten des Feuerwehrvereins vor. Erst vor einem Tag beteiligten sich 15 Männer, Frauen und Kinder an der Wanderung zur Glashütte. Vorab dankte Stangl Bürgermeister Prögler für die Anschaffung von Flutlichtstrahlern für den angrenzenden Bolz- und Übungsplatz und nannte die wichtigsten Arbeiten der Feuerwehr Schönau, bis der schmucke Pavillon fertig war und von Pfarrer Michael Reitinger eingeweiht wurde. Hier galt sein Dank nicht zuletzt der Firma Pool-Systems für die Spende der Sitzkissen. Mit der Nikolaus Aktion und der Weihnachtsfeier ließ die FFW Schönau das vergangene Jahr ausklingen. Sehr eindrucksvoll war die abschließende Fotoshow, welche bewies, dass die Feuerwehr Schönau der Hauptakteur im Dorfleben ist. Im Ausblick auf 2025 nannte Vorstand Christian Stangl die anstehenden Besuche der Faschingsbälle und den eigenen Ball am Samstag, 22. Februar. Erst im Jahr 2027 kann die FFW Schönau ihr 150-jähriges Jubiläum feiern, aber um den Rahmen festzulegen wird in Kürze eine Infoveranstaltung stattfinden. Abschließend bat Vorstand Stangl um Entlastung der gesamten Vorstandschaft und auch diese wurde einstimmig erteilt. Unter dem Tagesordnungspunkt 10 war die Aktualisierung der Vereinssatzung angesetzt und dazu nannte Stangl alle geplanten Änderungen. Er dankte dabei Ehrenkreisbrandinspektor Anton Ruhland, der als absoluter Fachmann in diesem Bereich, wertvolle Vorarbeit leistete. Mit einer kleinen Änderung wurde die neue Satzung einstimmig angenommen. Bürgermeister Ludwig Prögler dankte der gesamten Feuerwehr Schönau für das stets gute Miteinander und die zahlreichen Aktivitäten zum Wohl der Bevölkerung. Die Gewinne aus den vielfältigen Tätigkeiten kommen ja wieder der Feuerwehr Schönau und damit den Bürgern selbst zugute. Prögler nannte auch die Gesamtausgaben, welche alle acht Feuerwehren im Gemeindegebiet letztes Jahr angesammelt haben, aber jeder Euro sei gut angelegt in die Sicherheit der Menschen. Sein abschließender Wunsch „Halts alle weiterhin so gut zusammen!” Erstmals als Kreisbrandmeister kam Martin Holler bei der JHV der FFW Schönau zum Einsatz und er lobte die aktive Zusammenarbeit der FFW Schönau mit angrenzenden Feuerwehren, sowie der Stützpunktwehr in Tiefenbach. Holler erinnerte an die Aktionswoche mit einem angenommenen Brandobjekt in Schönau-Tradt und der bekannt schwierigen Wasserversorgung. 93 Einsätze fielen im KBI-Bereich an und eine Reihe von Ausbildungslehrgängen. Holler hofft so wie Kommandant Bittner, dass dieses Jahr wieder Leistungsprüfungen in Schönau möglich sind und nannte die weitern geplanten Lehrgänge. KBM Holler kennt die Feuerwehr Schönau als sehr aktive Truppe und würde sich dies auf für die Zukunft sehr wünschen. Dank sagte er für die zuverlässige Zusammenarbeit.
Bürgermeister Ludwig Prögler lobte während seiner Ansprache die Dorfgemeinschaft. (Bild: Christian Stangl )

Wertvoller Schatz der Volksfrömmigkeit gelebt, erhalten und gefördert

Zur Adventsandacht hatte die Freiwillige Feuerwehr Schönau am Vorabend des 3. Advents in die Laurentiuskirche eingeladen. In der vorweihnachtlich geschmückten Ortskirche konnten die Besucher in einer besinnlichen Stunde ruhig werden und sich auf das bevorstehende Weihnachtsfest einstimmen. Mit vielen Kerzen und Weihnachtsdekoration wurde eine feierliche und warme Atmosphäre geschaffen. Die Andacht begann mit einer herzlichen Begrüßung durch Vorsitzenden Christian Stangl, der die Besucher darauf einstimmte, den Abend in Ruhe und Einkehr zu verbringen. Er begrüßte die Gläubigen in der vollbesetzten Kirche und bedankte sich bei allen Mitwirkenden. Im Mittelpunkt des Programms standen ausgewählte Lesungen aus der Bibel und modernen Texten, die die Botschaft der Adventszeit – Hoffnung, Frieden und Nächstenliebe – in den Vordergrund stellten, diese wurden von Christina Serve, Karina Pfeiffer und Norbert Kopp vorgetragen. Nachwuchstalent Jonas Prögler begleitete hierzu auf der Orgel, der mit viel Feingefühl zur feierlichen Stimmung beitrug. Aber auch alle Besucher sangen kraftvoll mit, was die festliche Gemeinschaft spürbar machte. Die unvergleichliche Ruhe und Besonnenheit, die die Waldmünchner Saitenmusik an ihren Instrumenten ausstrahlte, war eine Wohltat. Bürgermeister Ludwig Prögler ging in seiner Ansprache auf die gelebte vorbildliche Dorfgemeinschaft ein, wofür er Allen Dank und Anerkennung zollte. Mit langem anhaltendem Applaus bedankten sich die zahlreichen Gläubigen für den musikalischen Genuss bei der Andacht sowie bei allen Mitwirkenden. Spürbar wurde der wertvolle Schatz der Volksfrömmigkeit gelebt, erhalten und gefördert. Im Anschluss lud die Vorstandschaft der Feuerwehr alle Gäste in das Vereinsheim zur Weihnachtsfeier ein. Viele nutzten die Gelegenheit, um sich auszutauschen und die Gemeinschaft zu genießen
Gottes Segen rief Pfarrer Michael Reitinger auf den Pavillon und alle Anwesenden herab und lobte den gelungenen Holzbau.<br> (Bild: Nikolaus Scherr)

Neuer Pavillon am Feuerwehrgerätehaus erhält Segnung

Zur Einweihung des neuen schmucken Pavillons beim Feuerwehrhaus nahe der Dorfkirche begrüßte Feuerwehrvorstand Christian Stangl Pfarrer Michael Reitinger, Bürgermeister Ludwig Prögler und rund 20 Helfer, die sich beim Bau fleißig engagiert hatten. Entschuldigt war Bürgermeister Markus Ackermann aus Waldmünchen als Vorsitzender des Aktionsbündnis Cherchov plus. Über dieses Regionalbudget wurde das Bauwerk mit 80 Prozent gefördert. Das Zitat „Verweile doch du Augenblick, du bist so schön“ kam Stangl öfters in den Sinn, als er den Fortschritt beim Bau des Holzpavillon sah und jetzt nach der Fertigstellung ebenso. Ein herzliches Vergelts Gott sagte er allen Helfern. Den Firmen Zimmerei Ring aus Weiding und Erdarbeiten Betz besten Dank für die professionellen Ausführungen. Pfarrer Michael Reitinger stellte fest, dass der Platz für diese Sitzgruppe sehr gut gewählt wurde, da ein ungehinderter Blick auf die Kirche möglich ist. Er freue ihn, dass er als ehemaliger Geistlicher in Weiding und Schönau nun hier dieses Schmuckstück, das sicher zur Bereicherung des Ortes beträgt, segnen darf. In den Fürbitten beteten alle, dass Gott diese Stätte für Schönau zu einem Begegnungsort für alle macht und er alle Besucher, die hier verweilen, segne. Nach einem gemeinsamen Vater unser und einem Gegrüßet seist du Maria besprengte Pfarrer Reitinger den Holzpavillon von allen Seiten mit geweihtem Wasser. Bürgermeister Ludwig Prögler dankte Pfarrer Reitinger für die würdevolle Einweihung des Bauwerks und ging kurz auf das Aktionsbündnis Cherchov ein, in dem die Städte Rötz, Furth im Wald und Waldmünchen sowie die Gemeinden Schönthal, Treffelstein, Tiefenbach und Gleißenberg und auf tschechischer Seite insgesamt 53 Mitgliedskommunen zwischen Běla nad Radbuzou im Norden, Česká Kubice im Süden und Holýšov im Osten zusammengefasst wurden. Von den Gesamtkosten in Höhe von 19.100,82 Euro trägt, wie gesagt das Bündnis 80 Prozent und darin enthalten der Anteil der Gemeinde Tiefenbach in Höhe von 1000 Euro. Den nicht unerheblichen Rest bringt die Feuerwehr Schönau auf und dafür sagte Prögler ein großes Vergelts Gott. „Ihr tut das nicht für mich, ihr tut das für Schönau und für eine intakte Dorfgemeinschaft“. Für eine lebens- und liebenswerte Heimat. Vielen Dank sagte Vorstand Stangl und überreichte an Pfarrer Reitinger und die Firmen Ring und Betz je ein Geschenk. Stangl dankte für die sehr gelungene Arbeit und wies auf die Barrierefreiheit hin, dadurch können alle Bürger und Gäste diesen Erholungsplatz in Schönau genießen. Er bat jedoch um Achtsamkeit, damit Beschädigungen vermeiden werden und die Anlage von Unrat verschont werde. Nun haben sich die zahlreichen Helfer eine Brotzeit verdient und belegten gleich die bequemen Sitzplätze.
 Dank vieler fleißiger Hände hat der Pavillon realisiert werden können.  (Bild: Christian Stangl)

Aktionsbündnis Čerchov plus und FFW realisieren Projekt

Die Freiwillige Feuerwehr Schönau hat in Zusammenarbeit mit dem ILE-Zusammenschluss „Čerchov plus“ einen Treffpunkt für jung und alt im Ortskern realisiert. Nach dem Aufruf zur Bewerbung für das Regionalbudget 2024 im Oktober 2023, hat die FFW Schönau im Januar 2024 eine Förderanfrage gestellt. Der Spiel- und Bolzplatz rund um das Vereinsheim und Kirche bilden den Mittelpunkt des Ortes, er ist ein Treffpunkt für jung und alt und sollte eine weitere Aufwertung erhalten. So beantragte man die Bezuschussung eines Pavillons als Freisitz direkt am Spielplatz, damit dieser Kindern, Eltern und Großeltern, Einheimischen als auch Gästen zu gute kommt. Ende Februar wurde die Zusage erteilt. Mitte Mai begannen die Erdarbeiten und das Betonieren für das Fundament und die Randeinfassungen. Ausführende Firma war der ortsansässige Betrieb „Erdarbeiten Betz“, welcher von vielen freiwilligen Helfern aus der Feuerwehr unterstützt wurde. Sowohl mit Maschinen und Fahrzeugen als auch mit Hand- und Spanndiensten. Anfang Juni begann die Firma „Ring Holzbau GmbH“ aus dem benachbarten Weiding mit den Abbundarbeiten. Direkt nachdem der Zuschnittroboter die Bretter und Balken bereitstellte, wurden diese mehrmals von Feuerwehrkameraden vor Ort gestrichen. Mitte Juni war es dann soweit, dass die Bauteile von der Firma mittels Kran in die Baustelle eingehoben werden konnten. Die knapp 20 Feuerwehrkameraden welche bei diversen Terminen die Arbeiten unterstützt haben, trugen dazu bei, dass die Gesamtkosten von knapp 17.000 EUR gehalten werden können. Der Zuschuss aus dem Projekt „Čerchov plus“ beträgt maximal 10.000 EUR, so dass die Feuerwehr einen großen Anteil selbst aufbringen muss. Durch eine großzügige Spende konnten auch noch gewebte Sitzunterlagen von der Teppichweberei Hutter aus Tiefenbach angeschafft werden. Somit ist die Wertschöpfung zum großen Teil in der Region geblieben. Die Nutzung des Pavillons ist für Gäste aus Nah und Fern möglich, ob als Wanderer oder Radfahrer.


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Sie wurden von der Feuerwehr Schönau für 35 bis 75 Jahre Vereinstreue geehrt. (Bild: Norbert Kopp)

Kameradschaftsabend der Schönauer Feuerwehr mit Ehrungen

Zu Beginn des Kameradschaftsabends der Feuerwehr Schönau (Gemeinde Tiefenbach) begrüßte Vorsitzender Christian Stangl insbesondere die Blaskapelle Stadlern unter der Leitung von Franz Riedl. Auf die Redewendung „schnell wie die Feuerwehr” ging Stangl genauer ein, denn sie beinhaltet Respekt und Anerkennung, insbesondere die bedingungslose Bereitschaft, Mitbürgern ohne Ansehen der Person, in Gefahr und unter Einsatz des eigenen Lebens zu helfen. Nachdem man als Gründungstag den Montag, 6. August 1877, ermittelt hatte, bat er die die Mitglieder mit ihm einen leicht abgewandelten Refrain bezogen auf die Vereinsgründung zu singen. Ganz besonders freute es die Vereinsführung Hans Eiber für 75 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr zu ehren. 60 Jahre: Franz Pregler; 55 Jahre: Heinz Vogl, Ludwig Krauß; 50 Jahre: Alois Wutz, Johann Lintl, Josef Lintl, Josef Saßl, Georg Stangl; 45 Jahre: Fritz Fleischmann, Ludwig Fleischmann, Anna Lang, Wolfgang Koch; 40 Jahre: Josef Neuwirth, Manfred Meisel, Hans Betz, Wolfgang Bittner, Hans Bittner; 35 Jahre: Norbert Kopp und Alfred Betz; 30 Jahre: Helmut Ring, Jürgen Decker, Christian Ring, Herbert Ried, Reinhold Eckl, Herbert Vogl, Christian Stangl, Manfred Unertl, Horst Fleischmann, Alois Serve; 25 Jahre: Karl Bock; 20 Jahre: Marco Bittner, Markus Betz, Daniel Bittner, Alfred Schmid, Stefan Lintl, Sebastian Bittner, Stefan Bittner, Johannes Lintl, Florian Betz und Manfred Schindler; 15 Jahre: Ferdinand Lintl, Johanna Prunhuber, Dominik Saßl, Thorsten Prunhuber, Reinhard Reger, Hermann Reisinger; 10 Jahre: Rosemarie Pfeiffer, Hildegard Meisel, Anja Kopp, Daniela Ried, Monika Lintl, Helga Bittner, Tanja Lintl, Magdalena Bittner, Martin Schindler, Florian Schindler, Florian Saßl, Gerhard Balk, Beate Balk, Birgit Kuttenhofer, Nadine Saßl, Conny Bittner, Ludwig Kuttenhofer, Carl-Georg Ungerland, Lukas Reger, Fabian Bittner und Florian Bock.
 Mitglieder der Feuewehrvorstandschaft mit Dr. Hans Brockard von KUNO. (Bild: Norbert Kopp)

Feuerwehr Schönau beweist Spenderherz für Kinder

Die Verantwortlichen der Schönauer Feuerwehr haben, wie bereits bei der Jahreshauptversammlung angekündigt, in der ersten Vorstandschaftssitzung im neuen Jahr beschlossen der KUNO-Stiftung eine großzügige Spende zukommen zu lassen. Grund für diese Spende nannte Vorsitzender Christian Stangl das erfolgreiche Vereinsjahr 2023. Alle Veranstaltungen waren bestens besucht und auch der Wunsch mit einem Glühweinstand das Dorfleben weiter zu beleben, trug reiche Früchte. So entschloss man sich der Kinder Universitätsklinik für Ostbayern mit einer Spende von 500 EUR entsprechend zu unterstützen. Stangl ist sich sicher, dass dies Geld sinnvoll eingesetzt wird. Zur Spendenübergabe im Rahmen des Kameradschaftsabend ließ es sich Vorstandsmitglied Dr. Hans Brockard nicht nehmen, persönlich den Scheck entgegen zu nehmen. Dr. Brockard der KUNO-Stiftung zeigte sich beeindruckt von der Spende und ging in seiner kurzen Ansprache auf die Hintergründe und die Historie ein. Im Jahr 1992 erhielt er den Auftrag als kaufmännischer Leiter die Uniklinik in Regensburg aufzubauen. Die damalige Planung enthielt, obwohl als Uniklink geplant, keine Pädiatrie. Da es beim Staat keine Fehlplanungen gibt, wurden die Verantwortlichen beauftragt, sich darum zu kümmern. Bis alle Pläne und Genehmigungen vorhanden waren, dauerte es Jahre. Im Jahr 2003 war es soweit, jedoch fehlte dann das Geld zum Bau, knapp 30 Millionen Euro. So kam die Idee auf eine große Spendenaktion ins Leben zu rufen. In kurzer Zeit wurden so 10 Millionen Euro gesammelt. Da über ein Drittel der Kosten von der Bevölkerung gespendet wurde, erkannte auch die Politik, dass hier entsprechend Druck von den Wählern zu erwarten ist. Somit wurden die noch nötigen Mittel bereitgestellt und 2010 konnte die Kinderklinik in Betrieb gehen. Da die Betreuung von kranken und insbesondere von schwerstkranken Kindern nicht nur kostensondern auch zeitintensiv ist, wird mit Hilfe von den jetzigen Spendengeldern viel in die Betreuung und in die Verstärkung im ärztlichen Bereich investiert. Im Anschluss nahm Dr. Brockard aus den Händen vom Vorstand Christian Stangl und Kassier Manfred Unertl den Spendenscheck in Empfang.
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