Der neugewählte Vorsitzende der Schönauer Feuerwehr Markus Betz begrüßte im vollbesetzten Vereinsheim zahlreiche Vereinsabordnungen mit ihren Führungskräften. Willkommen hieß er genauso Bürgermeisterstellvertreter Nikolaus Scherr, Kreisbrandmeister Martin Holler, den Geschäftsführer im Rathaus Johann Braun und alle Maschkera. Bürgermeister Ludwig Prögler gesellte sich noch zu später Stunde dazu. Für beste musikalische Unterhaltung sorgten von Anfang an das Trio „Chambtaler“ mit Spitzensongs zur Faschingsparty. Die Küche des Vereinsheimes lief auf Hochtouren, die FFW Schönau macht von Speisen, über den Getränkeausschank bis zum Barbetrieb alles selbst; bis jeder seinen Hunger gestillt hatte. Denn da standen schon die Jungs und Mädels von der Jugendfeuerwehr in den Startlöchern und präsentierten einen Sketsch mit aktuellem Hintergrund. Der Hausmeister montierte gerade das Schild des Gasthauses „Russenwirt“ ab, wegen kultureller Aneignung, wie es hieß. Aber die sehr seltsame Familie nahm doch Platz am einzig freien Tisch, obwohl der drei bis Fünf-Sterne Koch Frank stank wie ein Stinktier. Beim Blick in die Speisekarte verstanden Vater, Mutter, Sohn und Tochter nur Bahnhof. Was sind denn „Meerestiere mit Rüstung“? Die freundliche Bedienung klärte auf – Garnelen natürlich. Der „Mormonenblösinn“ kam als Kaiserschmarrn auf dem Tisch und das „Nutztierduett mit Erdäpfelbällen“ war der gemischte Braten mit Knödeln. Nur der geliebte Schweinshaxn fehlte stellte einer fest. Doch hier stehts als „Borstentier-Extremitäten“ half die freundliche Bedienung weiter. Leider fiel das gesamte Menü aus, denn der Koch hatte keine Lust mehr. So blieben nur vier Pommes für vier Personen. Mit kräftigem Applaus belohnten die Gäste die Darbietung der Schönauer Jugend und belagerten sogleich wieder die Tanzfläche. Zu später Stunde wurde es nochmal spannend als es hieß alle Maschkerer auf die Tanzfläche zur Maskenprämierung. Vorstand Betz bat für die unbestechliche Juri Ehrenmitglied Bettina Bauer, seinen Vorgänger im Amt Christian Stangl und mit Karl Bock ebenfalls einen ehemaligen Vorsitzenden um die Ernennung der drei schönsten Verkleidungen. Nach einigen Runden durch den Saal stand fest den dritten Platz machte die Gymnastikgruppe und Platz zwei ging an die Feuerwehr aus Stadlern. Eine große Horde von Cowboys, Indianern und alles aus dem Wilden Westen fiel in Schönau ein und sorgten für zusätzliche Stimmung. Den ersten Platz sicherten sich jedoch die hübsch und bunt verzierten Blumen. Die Blumenwiese mit ihrem Grashüpfer Flip kam aus Tiefenbach und durfte ebenfalls einen Geschenkkorb mit nach Hause nehmen, bzw. gleich verspeisen. Wer jetzt noch keinen Platz in der Bar hatte, musste sich gedulden, oder wieder das Tanzbein schwingen zur passenden Country-Musik von den Chambtalern bis spät in die Nacht.