Die Senioren beim Reuther Kirwa-Nachmittag. (Bild: Christa Böhm)

Lustiger Kirwa-Nachmittag der Reuther Frohsinn-Senioren

„In Premarath wenn Kirwa is ja dou gäihts lustig zou, dou san däi Senioren kreizfidel ob’s a Moidl is, oder a Bou“: Unter diesem Motto fand das Kirwa-Seniorentreffen im Oktober statt. Die Gemeinde Reuth und der Bürgermeister Werner Prucker hatten eingeladen. Die Kosten für Kaffee und Kuchen wurden übernommen, und es gab bald keine leeren Plätze mehr im Landgasthof Grünbauer in Premenreuth. Der Bürgermeister begrüßte die Anwesenden und wünschte schöne Stunden und gute Unterhaltung. Rosmarie Würth begrüßte ebenfalls im Namen der Frohsinn-Senioren und freute sich, dass die Seniorenbeauftragte Elisabeth Zeitler anwesend war. Sie bedankte sich bei Herrn Prucker für die Kaffee- und Kuchenspende und sprach die Hoffnung aus, dass manche der Besucher auch zu den monatlichen Treffen kommen würden. In bewährter Weise gratulierte man erst den Oktober-Geburtstagskindern mit einem Ständchen. Der Josefshofer Hausg’sang, bestehend aus Christa Böhm und Edeltraud Frank - unterstützt von Inge Konz am Akkordeon - sorgte mit seinen Couplets, Kirwagstanzl und Schlagern für einen unterhaltsamen Nachmittag. Auch die Lachmuskeln wurden sehr strapaziert, da so mancher Witz die Runde machte. Nach dem Abendessen trat man den Heimweg an, und mancher brummte vor sich hin: „Oh Kirwa lou niat nou, ich hob ja nu a Fünferl dou!“ Das nächste Treffen findet am 10. November 2026 in der Zoiglstube Höcht in Letten statt.
Ehrung der Mitglieder Franz und Maximilian Wächter durch Landrat Hubert Schicker. (Bild: Maximilian Roth)

Jahrzehntelanges Engagement für den Angelsportverein Reuth gewürdigt

Eine besondere Auszeichnung erhielten bei der Sportlerehrung 2026 des Landkreises Tirschenreuth zwei langjährige Mitglieder des Angelsportvereins Reuth: Maximilian Wächter und Franz Wächter wurden mit der Johann-Andreas-Schmeller-Medaille in Gold für ihre außergewöhnlichen Verdienste um den Verein und das Ehrenamt ausgezeichnet. Maximilian Wächter gehörte zu den Gründungsmitgliedern des ASV Reuth und stand dem Verein von April 1975 bis März 2009 insgesamt 34 Jahre als 1. Vorsitzender vor. In dieser Zeit prägte er die Entwicklung des Vereins maßgeblich. Unter seiner Führung wuchs der ASV Reuth von einer kleinen Gruppe mit 16 Mitgliedern zu einem großen und überregional bekannten Angelsportverein. Auch Franz Wächter, ebenfalls Gründungsmitglied, leistete über Jahrzehnte einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung des ASV Reuth. Von April 1975 bis März 2011 war er 36 Jahre ununterbrochen als Kassier tätig. Er verantwortete die Kassenführung und begleitete finanziell zahlreiche wichtige Vorhaben des Vereins. Mit der Verleihung der Goldmedaille würdigte der Landkreis damit nicht nur zwei langjährige Funktionäre, sondern auch zwei Persönlichkeiten, die die Entwicklung des ASV Reuth über mehrere Jahrzehnte entscheidend mitgestaltet und damit die Grundlage für den heutigen Verein geschaffen haben. Der Angelsportverein Reuth gratuliert Maximilian und Franz Wächter herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung und bedankt sich für ihren außergewöhnlichen Einsatz im Verein.
Segnung der Fahne durch pfr. Michael (Bild: Werner Prucker)

Freiwillige Feuerwehr Reuth feiert renovierte Fahne

Am Samstag feierte die Freiwillige Feuerwehr Reuth bei großer Hitze die Segnung der renovierten Fahne. Nach einem kurzen Kirchenzug, angeführt von der Blaskapelle Reuth, vom Feuerwehrhaus zum Feststodl, in dem wegen der großen Hitze auch der Festgottesdienst von Pfarrer Lawrenze Michael zelebriert und die frisch renovierte Vereinsfahne gesegnet wurde, erläuterte der Vorsitzende der Feuerwehr Reuth nach der Begrüßung der Fest- und Ehrengäste (unter ihnen auch Kreisbrandinspektor Wolfgang Wedlich, Kreisbrandmeister Herbert Thurm und Bürgermeister Prucker) die Notwendigkeit der Erneuerung aufgrund des nicht mehr sehr schönen Zustandes. Im Herbst 2025 beschloss der Verwaltungsrat die Renovierung der vorhanden, genau 100 Jahre alten Vereinsfahne, und auf die Neuanschaffung einer solchen zu verzichten. Mit dem Ergebnis der Arbeiten zur Wiederherstellung wurde die Firma Kössinger aus Schierling beauftragt. Dabei wurden alle Trägerstoffe erneuert sowie die Stickereien übernommen und, wo nötig. ergänzt. Vom Ergebnis zeigte sich der Vorstand begeistert. Nach Grußworten vom Bürgermeister und des Kreisbrandinspektors bedankte sich Hruschka bei Pfarrer Michael für den Gottesdienst und die Fahnensegnung sowie bei allen Vereinsabordnungen und allen weiteren Gästen für ihr Kommen. Der Patenverein, die Freiwillige Feuerwehr Falkenberg wartete mit einem neuen Fahnenband als Geschenk auf. Bei der Übergabe wies deren Vorsitzender Hubert Schedl darauf hin, dass es es sich bei dieser Patenschaft nur nur um eine Formalie, sondern um echt gelebte Kameradschaft handelt, was die alljährlichen gemeinsamen Kameradschaftsabende unterstreichen. Die extrem hohen Temperaturen von immer noch über 36° nach 20 Uhr ließen die Gästescharen leider, aber verständlicherweise relativ schnell schmelzen, was aber für die Verbleibenden kein Hinderungsgrund war zünftig zu feiern.


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