Kerstin Renner, Ute Höhlein, Fabian Neumann und Anna Vollmer (von links) nach der Spendenübergabe des AWO-Ortsvereins Etzelwang-Neukirchen. (Bild: Leonhard Ehras)

AWO-Ortsverein Etzelwang-Neukirchen zeigt Spendenbereitschaft

Der Ortsverein Etzelwang-Neukirchen der Arbeiterwohlfahrt beschloss, den Veranstaltungsstau in der Advents- und Weihnachtszeit mit einem vorgezogenen Treffen zu entzerren. Der Verein lud deshalb vergangenen Samstag in das Gasthaus Goldener Stern (Glöckner) ein und konnte an dem guten Besuch erkennen, dass diese Überlegung von den Mitgliedern und Freunden Zustimmung fand. Ortsvereinsvorsitzende Ute Höhlein hieß zu ihrer AWO-Familie besonders Brigitte Bachmann-Mühlinghaus, Kreisrätin und Bürgermeisterin der Gemeinde Birgland, sowie Kreisrat Winfried Franz willkommen. Ute Höhlein gab der Versammlung zu verstehen, dass diese Veranstaltung die Weihnachtsfeier ersetze. Deshalb zog der Ortsverein die sonst zur Weihnachtszeit übliche Spende vor. Im Wechsel mit Neukirchen kamen heuer Einrichtungen von Etzelwang in den Genuss. Die Vorsitzende überreichte an Kerstin Renner, der Leiterin des Kinderhauses Etzelwang, sowie an Anna Vollmer, Leiterin der heilpädagogischen Wohngruppe „Die 9” im Jurahof in Schmidtstadt, je eine Geldspende. Kerstin Renner informierte die Versammlung, dass mit Einrichtung der Räumlichkeiten im Pfarrhaus Etzelwang für nunmehr 3 Gruppen Platz im Kinderhaus vorhanden sei. Zurzeit sei es mit 53 Kindern belegt. Den Tagesablauf in der heilpädagogischen Wohngruppe schilderte Fabian Neumann. Dort werden junge Menschen im Alter von 12 bis maximal 21 Jahren betreut. Belegt ist die Gruppe mit fünf Mädchen und vier Jungen. Schulbesuch, beziehungsweise Berufsausbildung, werden ergänzt mit Aushilfen auf dem Demeter-Bauernhof von Klaus Hofmann. Mit einem Hinweis auf bevorstehende Vorhaben der AWO zum Wohle ihrer Mitglieder beschloss Ute Höhlein die Veranstaltung.
Marina Schönhöfer von der Landeskirchlichen Gemeinschaft Hersbruck stellte eingangs Prediger Daniel Hahn aus Puschendorf den Waldfestbesuchern vor. (Bild: Leonhard Ehras)

Das traditionelle Waldfest heuer einmal im Zelt

Die Landeskirchliche Gemeinschaft Hersbruck veranstaltet einmal jährlich Ende Juli einen Gottesdienst im Freien. Zwischen Gerhardsberg und Schmidtstadt dient dafür eine Waldlichtung in Hanglage als idealer Veranstaltungsort, der sich immer einer beachtlichen Zuhörerschaft erfreuen kann. Vergangenen Sonntag musste auf diese natürliche Bühne wegen der vorausgegangenen Regenfälle verzichtet werden. Das Waldfest fand in einem Zelt in Kirchenreinbach statt. Der Posaunenchor Kirchenreinbach eröffnete unter Leitung von Claudia Vogel die Andacht. Marina Schönhöfer von der Landeskirchlichen Gemeinschaft Hersbruck stellte den Gästen aus der Pfarrei Etzelwang und Nachbargemeinden mit Daniel Hahn, dem Leiter des geistlichen Zentrums Puschendorf, den Prediger dieses Nachmittags vor. Hahn referierte über das Thema: „Feiern mit Jesus”. Seine Ausführungen fußten auf dem 2. Kapitel des Johannes-Evangeliums, in dem die Hochzeit zu Kana in Galiläa geschildert wird, dem Fest, bei dem Jesus aus Wasser guten Wein werden ließ. Daniel Hahn zeigte auf, dass Jesus in der Bibel öfter bei Feiern erwähnt wird. Jesus wirkt nicht nur ernst, sondern verbreitet auch Freude und Lebenslust. Maria, die Mutter Gottes, vertraute auf ihren Sohn als es bei der Feier um Nachschub für den Wein ging. Die Hilfe von Jesus kommt, wenn es eng wird. Er drängt sich nicht in den Vordergrund. Er handelt zuverlässig. Den Gläubigen im Zelt empfahl der Prediger auf Jesus zu vertrauen, denn er nimmt die Menschen zu sich. Gebete und Lieder durchwirkten die Andacht. Neben dem Posaunenchor, der den Gesang der Gemeindeglieder begleitete, steuerten Eva und Alexander Pauli mit Keyboard und Gitarre moderne geistliche Lieder bei. Nach Worten des Dankes von Marina Schönhöfer an alle Helfer bei diesem Waldfest konnten die Besucher bei Kaffee und Kuchen, den die Familie Berta Heinl bereitgestellt hat, das Gehörte in Gesprächen miteinander vertiefen.


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