Das Jugendorchester der Trachtenkapelle Hohenburg am Vorspielnachmittag (Bild: Natalie Reiser)

Bunter Vorspielnachmittag für junge Musikenthusiasten in Hohenburg

Musik braucht Nachwuchstalente - genau dies war am vergangenen Sonntag auch wieder das Motto am traditionellen Vorspielnachmittag der Trachtenkapelle Hohenburg. Dieser bietet jungen und junggeblieben Musikenthusiasten die Möglichkeit, einen detaillierten Überblick über die verschiedenen Instrumente zu erhalten und auch selbst auszuprobieren. Eingeläutet wurde der Nachmittag mit einer feierlichen Einleitung des Nachwuchsorchesters der Kapelle unter der Leitung seiner Dirigentin Tanja Fruth, welches eindrucksvoll musikalische Perlen, unter anderem aus dem Radio und aus Kinofilmen, zum Besten gab. Anschließend gab es auch mehrere musikalische Einzel- und Gruppendarbietungen von den Nachwuchsmusikanten, die auf der Blockflöte, Querflöte, Klarinette, aber auch auf dem Schlagzeug, Waldhorn und der Trompete ihr ganzes Können voll und ganz unter Beweis stellen konnten. Somit konnten sich die Besucher einen umfassenden Überblick über das breite Spektrum des Angebots an Instrumenten verschaffen, welche bei der Trachtenkapelle erlernt werden können. Vereinsvorstand Benjamin Siegert und Anja Paulus, Dirigentin des großen Orchesters, hoben hierbei die große musikalische Bandbreite der Trachtenkapelle Hohenburg hevor, und dass die Nachwuchsmusikanten eine wichtige Stütze der Kapelle darstellen. Zum Abschluss wurde ein großes „Instrumentenkarussell” veranstaltet, bei dem den Besuchern die Möglichkeit gegeben wurde, mit Unterstützung der anwesenden Musiker die verschiedenen Instrumente selbst auszuprobieren und so das eigene Wunschinstrument herauszufinden. Für die Trachtenkapelle Hohenburg ist dieses Jahr ein sehr bedeutsames Jahr, da der Musikverein hiermit sein 66-jähriges Bestehen feiert. Zu diesem Anlass erweitert die Kapelle daher dieses Jahr ihr traditionelles Maifest am Vatertag auf ein dreitägiges großes Jubiläumsfest vom 14. bis 16. Mai 2026, welches erstmalig auf der Festwiese in Hohenburg stattfinden wird.
Am Weißen Sonntag ist traditionell die Erstkommunionfeier der Pfarreiengemeinschaft St. Jakobus Hohenburg, der Pfarrei St. Michael Allersburg und der Pfarrei St. Peter und Paul Adertshausen. Hinten rechts Pfarrer Hans-Jürgen Zeitler. (Bild: Paul Böhm)

Erstkommunion-Feier am Weißen Sonntag in Hohenburg

„Mit einem Freund an der Seite ist kein Weg zu lang” - Nach alter Tradition gingen am Weißen Sonntag die Kinder aus der Lauterachtal-Grundschule in der Hohenburger Pfarrkirche St. Jakobus zum ersten Mal zur Heiligen Kommunion. In den Lauterachtal-Pfarreien St. Jakobus Hohenburg, St. Michael Allersburg und St. Peter und Paul Adertshausen wird seit dem Zusammenschluss der drei Pfarreien traditionell der Tag der 1. Heiligen Kommunion in der Pfarrkirche in Hohenburg am Weißen Sonntag begangen. Als Motto ihrer Erstkommunionfeier hatten die Erstkommunionkinder zusammen mit ihren Eltern und Pfarrer Hans-Jürgen Zeitler als Motto „Gott sende euch nach jedem Sturm einen Regenbogen” gewählt. Acht Kinder aus der Lauterachtal-Grundschule haben heuer zum ersten Mal die Heilige Kommunion empfangen dürfen. Unter dem Motto des Regenbogens haben sich die Erstkommunionkinder auf die Feier vorbereitet. „Ein Regenbogen erscheint nach einem Gewitter oder einem Regenschauer. Er erinnert uns an Gottes Bund nach der Sintflut. „Gott ist immer an unserer Seite. In der Feier der Heiligen Eucharistie erneuert und vertieft Jesus diesen Bund mit uns Menschen immer wieder neu”, gab Pfarrer Hans Jürgen Zeitler den Kommunionkindern und ihren Angehörigen, sowie allen Mitchristen mit auf ihren Lebensweg. Die Gottesdienstgestaltung der Erstkommunionfeier hatten der Chor des Frauenbundes unter der Leitung von Elisabeth Spörer und Werner Singer übernommen. Die Kommunionvorbereitung lag heuer in Händen von Lehrerin Nina Bayer und Gabriele Jung.
Sie gehören zum Stamm der aktiven Musikerinnen und Musiker der Musiker der Trachtenkapelle Hohenburg. Von links. Bürgermeister Florian Junkes, Vorsitzender Benjamin Siegert, Horst Bauer Nordbayerischer Musikbund, Raphael Junkes, Anja Paulus, Tanja Fruth, Marion Irlbacher, Emma Jung, Natalie Reiser, Georg Inselsperger und Markus Mitschke. (Bild: Paul Böhm)

Trachtenkapelle Hohenburg ehrt langjährige aktive Musikerinnen und Musiker bei der Jahreshauptversammlung

Zur Jahreshauptversammlung hatte die Trachtenkapelle Hohenburg ihre Mitglieder und Musiker in den Steinstadel eingeladen. Vorsitzenden Benjamin Siegert berichtete über die Vereinsveranstaltungen. Dazu gab es Ehrungen von langjährigen, aktiven Musikerinnen und Musikern. Mit der Ehrenurkunde des Nordbayerischen Musikbundes ehrte der stellvertretende Kreisvorsitzende des Nordbayerischen Musikbundes im Kreisverband Amberg-Sulzbach Horst Bauer den langjährigen Vorsitzenden Markus Mitschke für 50 Jahre aktives Musizieren. Er leitete die Geschicke der Trachtenkapelle Hohenburg von 1999 bis 2021 als deren Vorsitzender. In diese Zeit fiel die Sanierung des brüchigen Steinstadels zum schmucken Vereinsheim und die Feierlichkeit zum 50-jährigen Bestehens im Jahr 2010. Ebenfalls seit 50 Jahren gehört Georg Inzelsperger der Trachtenkapelle als aktiver Musiker und „Kümmerer” für dies und das an. Für 40 Jahre aktives Musizieren wurde Marion Irlbacher geehrt. Für 10 Jahre Raphael Junkes und Sofia Paulus. Emma Jung ist seit fünf Jahren im Konzertensemble dabei. Für 20 Jahre Vereinszugehörigkeit wurden Tanja Fruth und Markus Koller mit der Ehrennadel in Silber geehrt. Die Dirigentin der Trachtenkapelle Anja Paulus sprach von einem erfolgreichen Jahr 2025, zu dem viel Arbeit gehörte, um die Konzertkapelle auf dem gewohnt hohen Ausbildungsstand zu halten. „Wir müssen auch heuer wieder verstärkt dranbleiben, um unser Jubiläumsjahr und andere Auftritte zu meistern. Gut 15 Auftritte hat es im vergangenen Jahr gegeben. Allgemein sei festzustellen, dass die Auftritte von Blaskapellen rückläufig waren. „Unser Wunsch ist es, dass wir auch in Zukunft zusammenhalten und das gute Miteinander von „Jung und Alt“ weiterhin pflegen“. Tanja Fruth berichtete über die Unternehmungen des Jugendorchester und Kassenwart Christian Kopp gab einen Überblick über die Vereinskasse. Von Seiten der Gemeinde bedankte sich Bürgermeister Florian Junkes für die wertvolle Jugendarbeit und die Pflege der Gemeinschaft.


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Für seine Verdienste um die Feuerwehr Hohenburg, davon 24 Jahre als Vorsitzender, wurde Florian Junkes zum Ehrenmitglied ernannt. Dazu gratulierten Kommandant Martin Falk und die Feuerwehrvorsitzende Sabrina Schindler. (Bild: Paul Böhm)

Florian Junkes zum Ehrenmitglied der Freiwilligen Feuerwehr Hohenburg ernannt

Die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hohenburg war der würdige Rahmen der Ernennung von Bürgermeister Florian Junkes zum Ehrenmitglied der Freiwilligen Feuerwehr Hohenburg. Wie Feuerwehrvorsitzende Sabrina Schindler in ihrer Laudatio sagte, ist Florian Junkes im September 1992 zur Feuerwehr Hohenburg gekommen. „Das erste Leistungsabzeichen hat er im Jahr 1995 abgelegt. Das letzte Leistungsabzeichen einer langen Ausbildungsreihe, das Leistungsabzeichen technische Hilfeleistung in der Stufe Gold/Rot, hat Junkes im September 2023 abgelegt. Er ist ausgebildeter Atemschutzträger, Maschinist und Fahrzeugführer. Von 2001 bis 2025 hat Florian Junkes die Geschicke der Freiwilligen Feuerwehr Hohenburg als Vorsitzender geleitet. Wie man in der „Feuerwehrgeschichte” Hohenburg nachlesen kann, ist Florian Junkes der einzige Feuerwehrvorstand mit 24 Dienstjahren. „Keiner seiner Vorgänger hat dieses Amt länger als neun Jahre ausgeübt”, sagte Feuerwehrvorsitzende Sabrina Schindler. Während seiner Amtszeit wurde der Feuerwehrgerätehausanbau vorgenommen, ein Feuerwehrauto angekauft, eine Photovoltaikanlage installiert und Feuerwehrfeste geplant und die Feuerwehrgemeinschaft gefestigt. „Florian Junkes zählt zu den beständigen und motivierten Mitgliedern unserer Wehr”, würdigte Sabrina Schindler. Nicht nur als Lenker des Vereins Feuerwehr, sondern auch als Feuer-Aktiver gehört Florian Junkes zu den handverlesenen Feuerwehrleuten, die ihresgleichen suchen. „In seinen 24 Vorstandsjahren hat er die Feuerwehr Hohenburg mitgeprägt, aufgebaut und zu einem wichtigen Hilfeleistungsträger nicht nur in seiner Heimatgemeinde Hohenburg geformt. „Für all diese Verdienste um die freiwillige Feuerwehr Hohenburg, sowie als Vorbildfunktion ernennen wir auf einstimmigen Beschluss der Vorstandschaft Florian Junkes zum Ehrenmitglied”. Unter dem Beifall der Mitgliederversammlung überreichte Sabrina Schindler an Florian Junkes die Ernennungsurkunde als Ehrenmitglied.
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