Die Vorsitzenden beider Sportkegelclubs Markus Luber (hinten links) und Michael Übelacker (hinten rechts) ehrten zusammen mit Bürgermeister Christian Beyer (hinten, 4. von rechts) die siegreichen Sportlerinnen und Sportler.  (Bild: Uwe Rupprecht)

Drei Tage rollen die Kugeln

Die Sportkegelclubs Fortuna Neukirchen und Schwarz-Gelb Etzelwang konnten sich bei der 29. Auflage der Gemeindemeisterschaft der Hobbykegler über eine Rekordteilnahme freuen. Nachdem schon im letzten Jahr mit 62 Mannschaften eine Bestmarke aufgestellt wurde, konnte diese in diesem Jahr mit 66 Teams – also rund 260 Teilnehmern – noch einmal gesteigert werden. Bei den Frauen kämpften insgesamt 23 Mannschaften um den Titel, den sich am Ende der Stammtisch Kümmerling (389 Kegel) knapp vor der Bäckerei Grünthaler (381 Kegel) und den Reservisten Holnstein (373 Kegel) sicherte. Der Trostpreis ging an den vorletzten Platz, die Mittagsbetreuung der örtlichen Grundschule. Gleich 34 Mannschaften gingen in der Wertungsklasse „Männer“ an den Start. Wie schon in den Vorjahren machten die Alten Herren des FC Neukirchen den Titel unter sich aus. Diesmal siegte die erste Garde mit 464 Kegel vor der eigenen Reserve, die mit 460 Kegel nur knapp an der Titelverteidigung scheiterte. Bronze ging an die Unabhängige Bürgerliste (442 Kegel). Mit neun Mannschaften in der Jugendklasse freuten sich die Ausrichter auch hier über eine neue Höchstbeteiligung. Die Jung-Fortunen (344 Kegel) siegten vor dem Team Kegelkracher (338 Kegel) und dem MTB-Team des RSC Neukirchen (303 Kegel). In der Jugend, bei der alle 30 Wurf ins Volle spielten, siegte Emily Abernathy (149 Kegel) vom Team Chaos auf der Bahn. Den zweiten Platz erreichte Thalia Linhardt (Kegelkracher, 114 Kegel) vor Johanna Erras (Jung-Fortunen, 109 Kegel). Bei den Männern und Frauen wurden 30 Wurf kombiniert aus Vollen und Abräumen gespielt. Hier setzte sich Daniel Ortlieb von der Unabhängigen Bürgerliste dank starker 144 Kegel durch. Die Plätze zwei und drei gingen an Sebastian Wismeth (FCN AH, 139 Kegel) und Korbinian Hartl (Erdäpfelbund Büchelberg, 127 Kegel). Die beste Frau war Doris Holzwarth vom Stammtisch Kümmerling, die 117 Kegel zu Fall brachte. Bärbel Frind vom BRK Neukirchen kam dank 116 Kegel auf Rang zwei. Bronze ging an Margot Lulay vom Treff mit 113 Kegel.


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Funktionäre und geehrte Wehrangehörigen von links: Stefan Pesel, Richard Pilhofer, Mia Windisch, Johannes Steger, Eva Kellner, Paul Kellner, Maria Steger, Peter Steger, Gerhard Pürner, Tobias Pürner, Lea Kellner, Markus Höfler, 2. Bürgermeisterin Lydia Zahner und Stephan Röthenbacher.  (Bild: Leonhard Ehras)

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Etzelwang

Die Freiwillige Feuerwehr Etzelwang setzt mit ihrer Kinder- und Jugendfeuerwehr auf Nachwuchs für die kommenden Jahre. Vorsitzender Stephan Röthenbacher berichtete von 181 Mitgliedern, von denen 37 aktiven Dienst leisten. Die Wehr ergänzte ihre Ausstattung unter anderem um erforderliche Möbel, einen Laserdrucker und einen Notfallrucksack. In fünf Vorstandssitzungen erfolgte die Organisation des Jahresprogramms, das einen Ausflug nach Augsburg in die Feuerwehrerlebniswelt, die Teilnahme am Festzug in Hirschbach, am Gemeindepokalschießen sowie am -kegeln, die Mitwirkung bei der Kirwa, dem Weihnachtsmarkt und der Durchführung des Pokerturniers zum Inhalt hatte. Für das Jahr 2026 sieht die Wehr einen Tag der offenen Tür, die Teilnahme am Jubiläum der Feuerwehr Holnstein und des Gesangvereins Etzelwang vor. Der Kassenbericht von Peter Luft zeigte ein positives Ergebnis. Kassenprüfer Andreas Pesel bestätigte auch im Namen von Florian Hollederer eine übersichtliche und fehlerfreie Kassenführung. Laut Satzung mussten die beiden Kassenrevisoren durch neue ersetzt werden. Diese Aufgaben übernehmen für den neuen Turnus Doris Windisch und Tanja Röthenbacher. Über die Aktivitäten der Kinderfeuerwehr berichtete Lea Kellner. 23 Kinder, sechs Mädchen und 17 Jungen im Alter von durchschnittlich 8,3 Jahren durften spielerisch erste Erfahrungen mit der Feuerwehr sammeln. Neben feuerwehrbezogenen Inhalten und zahlreichen kindgerechten Lernstationen kam auch der Gemeinschaftsgedanke nicht zu kurz. Die zehn Betreuer organisierten unter anderem eine Faschingsfeier mit Spielen sowie eine Weihnachtsfeier mit Besuch des Nikolaus. Intensiveres Training hielt Jugendbetreuer Stefan Pesel für seine zwölf Jugendlichen bereit. Acht Mädchen und vier Jungen lernten bei 20 Übungen, einem Berufsfeuerwehrtag und dem Wissenstest die Anforderungen an die aktive Wehr kennen. Eine Fahrt ins Blaue und die Mitwirkung am Weihnachtsmarkt dienten der Festigung der Kameradschaft. Für 2026 stellte Stefan Pesel 20 Übungen, ein Zeltlager zusammen mit den Jugendwehren der Verwaltungsgemeinschaft Neukirchen, einen Wissenstest und eine Fahrt ins Blaue in Aussicht. Kommandant Richard Pilhofer erinnerte an sieben Monats-, vier Gemeinschafts-, drei Funk- und drei Online-Übungen. Zu Ernstfällen wurde die Wehr zu einem Bahnschwellenbrand, zu einem Motorrad- und Verkehrsunfall gerufen. Sie musste außerdem einen Baum aus der Fahrbahn räumen, die Landung eines Helikopters einweisen und Verkehrssicherungsmaßnahmen vornehmen. Der Kommandant lobte die Bereitschaft von Lea Kellner und Markus Höfler, die beide den Maschinisten-Lehrgang sowie Paul Kellner die Schulung zum Gerätewart TSF erfolgreich absolviert haben. Mit der Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ erwarben sich elf Wehrangehörige das Leistungsabzeichen von Bronze bis Gold auf rotem Grund. Außerdem erreichten zwei Teilnehmer Ü40 in Bronze. Für das Jahr 2026 begleitet die Wehr neben ihren zahlreichen Übungen eine ganze Reihe von Hochzeiten ihrer Aktiven und unterstützt die Gemeinde bei der Feuerbeschau. Besondere Ehre wurde Gerhard Pürner zuteil. Nach 45 Jahren engagierten Wirkens in verschiedenen Funktionen, darunter auch das Amt des 1. Kommandanten sowie zweimal das Amt des 1. Vorsitzenden, teilweise sogar zeitgleich, wurde er aus dem aktiven Dienst verabschiedet. In Würdigung seiner außergewöhnlichen Verdienste ernannte ihn die Vorstandschaft zum Ehrenkommandanten. Für die Gemeinde Etzelwang zeigte sich 2. Bürgermeisterin Lydia Zahner beeindruckt von der Kinder- und Jugendfeuerwehr. Die Feuerbeschau bei Sonderbauten hielt sie für wichtig, da auf diese Weise die dort bei einem Notfall wichtigen Details kennengelernt werden.
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