Die Klassen 3/4 der Grundschule Niedermurach und der Grundschule Altendorf mit ihren Lehrerinnen. (Bild: Ortrud Sperl)

Grundschüler aus Niedermurach und Altendorf entdecken Geschichte in Eichstätt

Die Klassen 3/4 der Grundschule Niedermurach und der Grundschule Altendorf sowie ihre Klassenlehrerinnen Ortrud Sperl und Marie Hartl und die Lehramtsanwärterin Frau Lara Bösl verbrachten interessante 3 Tage in der Jugendherberge Eichstätt. Am ersten Tag erkundeten die Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte mit Hilfe einer Rallye die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Eichstätt. Dabei besichtigten sie u.a. das Willibaldsgrab im Dom sowie das Areal des Benediktinerinnen-Klosters St. Walburg. Ortrud Sperl erklärte den Schülerinnen und Schülern die Krypta mit den Reliquien der Hl. Walburga. Walburga und Willibald sind den Niedermuracher Schülern aus der Heimatgeschichte bekannt, befinden sich doch Statuen der Geschwister und ihres Bruders Wunibald in der Walburgiskapelle bei Niedermurach. Anschließend kam es noch zu einem Treffen mit der Klosterschwester Michaela, einer Schwester von Dr. Schwindl aus Oberviechtach. Sie freute sich sehr über den Besuch. Am zweiten Tag bestaunten die Schülerinnen und Schüler in der Willibaldsburg wertvolle Fossilien und erhielten im Museum für Ur- und Frühgeschichte interessante Informationen durch die dort ausgestellten Gegenstände und Kastellrekonstruktionen. Nachmittags fälschten die Kinder in der Jugendherberge Fossilien durch Gipsabdrücke. Ein weiteres Highlight war am dritten Tag der ganztägige Ausflug in das Römer- und Bajuwarenmuseum in der Burg Kipfenberg. Geschichte ist hier zum Greifen nah. Die Verbindung von interessanter Wissensvermittlung und anschaulichem Erleben ist Programm dieses Museums. Im originalgetreu inszenierten Wachraum eines Limesturms durften Kinder die schwere Ausrüstung eines römischen Soldaten anziehen. Den Höhepunkt des Ausflugs in die römische Glaubenswelt bildete ein von den beiden Klassen nachgespieltes Opferritual mit Priester, Musikanten und einem gebackenen Lamm als Opfertier für die römischen Götter Fortuna und Jupiter. Nach gutem römischem Brauch wurde das Lamm anschließend gemeinsam verspeist. Diese Woche war für alle Beteiligten ein sehr schönes Erlebnis.
Die Klasse 3/4 mit dem Bürgermeister Markus Schiesl und ihrer Klassenlehrerin Marie Hartl. (Bild: Ortrud Sperl)

Neugierige Nachwuchsbürger im Rathaus - Klasse 3/4 besucht Bürgermeister Markus Schiesl

Einen spannenden und lehrreichen Vormittag erlebten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3/4 der Grundschule Altendorf mit ihrer Klassenleiterin Marie Hartl und der Schulleiterin Ortrud Sperl beim Besuch im Rathaus. Bürgermeister Markus Schiesl nahm sich persönlich Zeit, um die Kinder in der Gemeinde willkommen zu heißen und ihnen einen Einblick in seine Arbeit zu geben. Zu Beginn führte der Bürgermeister die Klasse durch die verschiedenen Räumlichkeiten des Rathauses. Vom Büro des Bürgermeisters bis hin zum Sitzungssaal – die Kinder durften einen Blick hinter die Kulissen der Gemeindeverwaltung werfen. Besonders beeindruckt zeigten sie sich vom Sitzungssaal, in dem wichtige Entscheidungen für die Gemeinde getroffen werden. Im Anschluss erklärte Markus Schiesl anschaulich die Aufgaben der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Nabburg. Geduldig schilderte er, welche Gemeinden zur VG gehören und welche Aufgaben dort für die Bürgerinnen und Bürger übernommen werden – etwa im Standesamt, Einwohnermeldeamt oder Bauamt. Dabei betonte er, wie wichtig Zusammenarbeit und Organisation für das Funktionieren einer Gemeinde sind. Natürlich hatten die Schülerinnen und Schüler viele Fragen vorbereitet. Sie wollten unter anderem wissen, wie lange Markus Schiesl schon Bürgermeister ist, was seine wichtigsten Aufgaben sind und ob er auch manchmal schwierige Entscheidungen treffen muss. Bürgermeister Schiesl beantwortete alle Fragen offen und kindgerecht und sorgte damit für großes Interesse und einige überraschte Gesichter. Zum Abschluss des gelungenen Besuchs gab es für alle Kinder eine kleine Stärkung: Butterbrezen und Capri-Sonne warteten bereits. Mit vielen neuen Eindrücken und einem besseren Verständnis für die Arbeit in der Gemeinde machten sich die jungen Besucher schließlich wieder auf den Rückweg zur Schule. Ein Vormittag, der sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird – und vielleicht bei dem einen oder anderen den Wunsch geweckt hat, später selbst einmal Verantwortung in der Gemeinde zu übernehmen.


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