Zur Jahreshauptversammlung trafen sich die Mitglieder im Neukirchener Hof. Eingeladen war auch der dritte Bürgermeister Wolfgang Rattai.
Der erste Vorsitzende Kurt Staudte bilanzierte nach der Begrüßung die Aktivitäten des 51 Mitglieder starken Vereins. Dies waren sieben Imkerstammtische, das Ausbuttern und die Weihnachtsfeier als gesellschaftliche Veranstaltungen und die Betreuung des Verkaufsstandes bei der Herbstkirchweih. Auch überörtliche Veranstaltungen und Schulungen wurden besucht. Angestrebt wird eine engere Zusammenarbeit mit den Gartenbauvereinen.
Der zweite Vorsitzende Peter Zagel ließ das Bienenjahr Revue passieren. Die ordnungsgemäße Varroabehandlung und das Auffüttern seien die Voraussetzungen für das sichere Überwintern der Bienen. Die 2025 früh beginnende Blühphase war Motor für eine sehr gute Blütenhonigernte. Wegen des sehr heißen Sommers konnte an Stelle des sonst übliche Waldhonigs nur Sommerblütenhonig als zweite Ernte gewonnen werden.
Es folgten die Berichte des Schriftführers, des Kassiers und der Kassenprüfer mit dem Resümee eines gut aufgestellten Vereins. Zur Erhaltung eine stabilen Kassenstandes beschloss man eine angemessene Beitragserhöhung.
Bei der anschließenden Neuwahl unter Leitung von Bürgermeister Rattai wurden die bisherigen Amtsinhaber in ihren Funktionen bestätigt. So sind weiterhin Kurt Staudte erster Vorsitzender, Peter Zagel zweiter Vorsitzender, Georg Ertel Schriftführer, Hans Ludwig Kassier, Robert Gmeiner und Willi Ortlieb Kassenprüfer.
Mit einer Urkunde wurden für langjährige Vereinsmitgliedschaft geehrt Elke Sonntag (25 Jahre), Thomas Seitz, Jonas Spiller und Bernd Stollner (jeweils 10 Jahre). Die langjährige Mitgliedschaft im Landesverband belohnte dieser mit einer Urkunde und Anstecknadel bei Roland Ellmann für 40 Jahre, Gunda Ortlieb und Hans Zacharias für jeweils 15 Jahre.
In seinem Grußwort betonte Bürgermeister Rattai wie wichtig es sei, dass sich die Imkerinnen und Imker über ihre Erfahrungen austauschen können und dass dies im Verein hervorragend gelöst ist. Wegen der Bestäubungsleistung der Bienen sei die Arbeit der Imkerschaft sehr bedeutend. Der Verein solle weiterhin so aktiv bleiben, war sein Wunsch.