Der Darm zählt zu den wichtigsten Organen des Menschen, seine entscheidende Rolle bei der Gesunderhaltung des gesamten Organismus wurde lange unterschätzt. Das Spektrum der Darmerkrankungen ist breit. Besonders mit zunehmendem Alter steigt aber das Risiko an Darmkrebs zu erkranken.
In Deutschland trifft diese Diagnose jedes Jahr etwa 55.000 Menschen. Je früher Darmkrebs erkannt wird, desto besser stehen die Chancen auf Heilung. So entwickelt er sich meist langsam aus gutartigen Vorstufen, den sogenannten Polypen, heraus. Werden diese entfernt, kann Darmkrebs verhindert werden. Dennoch nehmen weiterhin nur weniger als 20 Prozent der in Frage kommenden Personen Vorsorgeuntersuchungen wie die Darmspiegelung wahr. Viele Menschen haben noch Vorbehalte gegen die Darmspiegelung und Ängste vor den Ergebnissen der Vorsorge. Ausreichende Information ist deswegen die Grundlage des Vertrauens zwischen Arzt und Patient.
Sollte es doch zur Diagnose „Darmkrebs“ kommen, so stehen moderste Operationsverfahren und -techniken am Klinikum St Marien zu Verfügung, um eine langfristige Heilung zu ermöglichen. Wesentliche Bedeutung haben hierbei die minimal-invasiven Verfahren inklusive der robotischen Chirurgie erlangt.
Im Darmkrebsmonat März informieren PD Dr. Marc Dauer, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin II, und Prof. Dr. Oliver Stöltzing, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie, am Dienstag, den 10. März, über „Neues rund ums Thema Darmkrebsvorsorge“. Beide Chefärzte stehen nach ihrem Vortrag gerne noch für Fragen zur Verfügung. Beginn ist um 18.00 Uhr im Speisesaal des Klinikums.