Am Palmsonntag wurde die Pfarrkirche St. Vitus Ursensollen zum Ort eines besonderen spirituellen Erlebnisses: Ein musikalischer Kreuzweg zog zahlreiche Besucherinnen und Besucher in seinen Bann und hinterließ einen bleibenden Eindruck.
Die eindrucksvolle Inszenierung basierte auf Liedern von Adonai Music und verlieh der Leidensgeschichte Jesu eine moderne, tief berührende Ausdrucksform. Die Verbindung aus emotionalen Texten und einer facettenreichen musikalischen Gestaltung ließ den Kreuzweg wie ein geistliches Konzert wirken.
Auch die besondere Gestaltung der Kirche trug maßgeblich zur Atmosphäre bei: Eigens für die Aufführung wurde ein großes Holzkreuz im Kirchenraum aufgestellt, während eine stimmungsvolle Beleuchtung in violettem Licht die Szenerie zusätzlich unterstrich und den Charakter der Passionszeit eindrucksvoll hervorhob.
Verantwortlich für die Gestaltung waren engagierte Jugendliche und junge Erwachsene aus dem Bistum Eichstätt. Mit einer außergewöhnlichen Bandbreite an Instrumenten – darunter Sologesang, Chor, Geige, Bratsche, Saxophon, Querflöte, Gitarre und Klavier – entstand ein dichter Klangteppich, der den Kirchenraum eindrucksvoll erfüllte.
Inhaltliche Impulse zwischen den einzelnen Stationen setzten Pfarrer Johannes Arweck, Christina Biller und Thomas Schneider. Ihre kurzen Texte luden die Zuhörenden zum Innehalten und Nachdenken ein.
Ein besonderes musikalisches Zeichen setzte Oberministrantin Theresa Popp, die den Kreuzweg nach Ursensollen geholt hatte und selbst am Saxophon mitwirkte. Auch die pastorale Mitarbeiterin des Pfarrverbands Illschwang-Kastl-Ursensollen Carolin Streller bereicherte die Aufführung mit ihrem Spiel auf der Querflöte.
Der musikalische Kreuzweg war Teil einer kleinen Tour und machte neben Ursensollen auch in Ingolstadt-Friedrichshofen und Titting Station.
Der Abend in Ursensollen bleibt als eindrucksvolles Beispiel lebendigen Glaubens und gemeinschaftlichen Engagements in Erinnerung.