Mit einem Bus der ESKA und dem Busfahrer Daniel Trißl besuchte der Burschenverein unter der erfahrenen Führung ihres Reiseleiters Andreas Kempf am vergangenen Wochenende unter anderem die „sympathische Rosenheimer Wiesn”, wie sie liebevoll von den Einheimischen bezeichnet wird. Am Tag nach der Anreise besichtigten die Burschen das „Holztechnische Museum”, das über die Himmelsleiter im Ellmaier-Haus aus dem 16. Jahrhundert erreichbar ist. Auf über 400 Quadratmetern wurde den Mitterteichern die frühere und heutige Ver- und Bearbeitung von Holz nahe gebracht, anhand von Objekten und Modellen, sowie die imposanten Fähigkeiten der „alten Handwerker” anschaulich erläutert. Der Wiesnfestzug mit den von Sechs- und Vierspännern gezogenen und festlich geschmückten Brauereiwägen folgte im Anschluss. Angeführt von freundlich winkenden Polizisten in ihren Autos und auf ihren Pferden reitenden Polizistinnen zog der stattliche Festzug mit zahlreichen Vereinen an der begeistert mitklatschenden, spalierstehenden Menschenmenge vorüber. Metzger und Bäcker teilten Brezen und Würste aus, den fein gekleideten Trachtlern und allen am Fest Teilnehmern stand die Freude über diesen vom Wettergott großzügig begleiteten Tag ins Gesicht geschrieben. Gestärkt in Flötzingers Bräustüberl konnte anschließend an einer Besichtigung der Rosenheimer Feuerwehr teilgenommen werden. Der Besuch der Wiesn war für den Großteil der Burschen der krönende Abschluss eines ereignisreichen Rosenheimer Aufenthalts. Die Heimfahrt führte zunächst an den Chiemsee nach Prien. Eine Schifffahrt zur Fraueninsel mit einem zünftigen Mittagessen beendete die Reise in den Chiemgau. Abensberg mit dem „Symbolgehalt des Kuchlbauer Turms” und eines Lehrgangs im Brauen von Weißbier, verbunden mit der üblichen Stärkung im Erdhügelhaus, war der krönenden Abschluss des Ausflugs des Burschenverein Concordia 1894 Mitterteich.