Knapp 50 Frauen und Männer und sogar einige Kinder beteiligten sich zum Dreifaltigkeitssonntag an der traditionellen Fußwallfahrt der Pfarrei Schlicht nach Gößweinstein. Am Samstag um 2:45 Uhr erteilte Pfarrvikar Jimmy Joseph in der Schlichter Pfarrkirche mit einem kurzen Gebet den Reisesegen und begleitete dann die Gruppe bis nach Gößweinstein. Die erste Etappe zu Fuß bis Wickenricht wurde mit Beten und Singen gestaltet und nach Pausen in Horlach und Kirchenbirkig erreichten die Schlichter Wallfahrer gegen 13 Uhr ihr Ziel und zogen feierlich in die Basilika in Gößweinstein ein, wo um 19.00 Uhr auch das Wallfahreramt stattfand.
Am Sonntag blieben die Schlichter auf dem Rückweg nicht ganz von Regen verschont und kamen gegen 17 Uhr wieder daheim an. Die Wallfahrergruppe, die auch in diesem Jahr von Edmund Heldmann geleitet wurde, wurde am Ortseingang von Stadtpfarrer Hruday Madanu zusammen mit den Ministranten und der Werkvolkkapelle abgeholt und in die Pfarrkirche geleitet, wo unter großer Beteiligung der Bevölkerung die Wallfahrt ihren Abschluss fand. Pfarrer Madanu hieß die Wallfahrer in ihrer Heimatkirche willkommen und zollte dem Idealismus und Durchhaltevermögen der Wallfahrer hohe Anerkennung für ihr starkes Zeichen des Glaubens und einer lebendigen Gemeinschaft. Besonders hob er Edmund Heldmann hervor, der seit mehr als 20 Jahren als Leiter und Motor der Schlichter Wallfahrt fungiert.
Heldmann seinerseits dankte allen Beteiligten und Unterstützern. Er zeigte sich sehr stolz auf „seine Truppe“, die seit vielen Jahren zusammenhalte und eine gute Gemeinschaft bilde, was sich auch im abwechselnden Tragen des Wallfahrtsbildes und beim Vorbeten zeige. Sehr erfreut zeigte er sich, dass zahlreiche junge Menschen dabei waren. Dank sagte er vor allem auch der Feuerwehr und den Absperrposten, die für die Sicherheit sorgten, und allen Unterstützern im Vorfeld und bei der Wallfahrt selbst. Zusammen mit Pfarrer Madanu zeichnete er schließlich Maria Hefner für 10- und Georg Denninger für die bewundernswerte 50-malige Teilnahme an der Wallfahrt nach Gößweinstein aus und überreichte ihnen die neugestaltete „Wallfahrtskerze“. Mit dem gemeinsam gespielt und gesungenen „Te Deum“ klang die Wallfahrt aus.