Bei schönem Wetter feierte die Pfarrei Friedenfels am vergangenen Samstag ihren traditionellen Gottesdienst mit Fahrzeugsegnung unter freiem Himmel an der Steinwaldhalle. Für Erheiterung und Applaus sorgte dabei die Ankunft von Pfarrer Martin, der von Herbert Käß auf einem etwas anderen „Papamobil” zum Gottesdienst gefahren wurde.
Bereits in seiner Einführung machte Pfarrer Martin deutlich, dass Fahrzeuge aller Art heute längst mehr sind als bloße technische Gegenstände. Sie schenken uns Mobilität und Freiheit, bringen uns zur Arbeit, zu Familie und Freunden oder in den Urlaub. Gleichzeitig verlangen sie aber auch Verantwortung, Aufmerksamkeit, Geduld und gegenseitige Rücksichtnahme.
Im Mittelpunkt der Predigt stand das Gleichnis vom Weizen und Unkraut. Der Geistliche erinnerte daran, wie schnell wir andere Menschen – auch im Straßenverkehr – vorschnell beurteilen, obwohl wir ihre Beweggründe oft gar nicht kennen. Jesus lädt dazu ein, Geduld zu haben, nicht vorschnell zu urteilen und darauf zu vertrauen, dass sich manches erst mit der Zeit zum Guten entwickelt. Diese Botschaft reicht weit über den Straßenverkehr hinaus: Nicht alles, was zunächst schwierig oder ungewohnt erscheint, erweist sich am Ende als falsch. Oft zeigt sich erst mit der Zeit, was wirklich gut und wertvoll geworden ist.
Zum Abschluss des Gottesdienstes bedankte sich Pfarrer Martin bei allen, die zur Vorbereitung und Gestaltung der Fahrzeugsegnung beigetragen hatten. Anschließend segnete er die zahlreichen Fahrzeuge sowie ihre Fahrerinnen und Fahrer und wünschte allen eine allzeit gute und unfallfreie Fahrt.