Mit einem abschließenden „Servus, macht es gut, Glückauf der Gemeinde Kümmersbruck“, verabschiedete sich Roland Strehl aus dem Bürgermeisteramt in Kümmersbruck. Zum Schluss lud er viele Wegbegleiter zur „Abschiedsbrotzeit“ ins Rathaus ein. Neben allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dem kompletten Gemeinderat, seinen Bürgermeisterkolleginnen und -kollegen waren auch Vertreter der drei Ortsfeuerwehren, der Bundeswehreinheiten in der Schweppermann-Kaserne, weitere wichtige Partner, sein Freundeskreis und natürlich die Familie geladen.
„Ihr habt mich mit eurer loyalen Arbeit durch diese nicht immer einfachen 12 Jahre getragen“, bekundete er den Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung und des Bauhofes, sowie sämtlicher Außenstellen. Er habe stets versucht, bei der Personalführung immer gerecht zu sein, aber natürlich gäbe es dabei Situationen, wo es der Betroffene anders empfinde. Mit Gutscheinen an die vier Amtsleiter und Blumensträußen an die Mitarbeiterinnen im Vorzimmer bedankte sich der scheidende Bürgermeister bei denjenigen, die „ganz besondere Stützen und Begleiter in meinem Amt waren!“
Mit einem großen Kompliment dankte er auch den Gemeinderäten beider Fraktionen. Wichtige Entscheidungen seien in seiner Amtszeit immer gemeinsam getroffen worden, eine Fundamentalopposition habe es – zum Leidwesen mancher Berichterstatter aus den Gemeinderatssitzungen – nie gegeben. Besonders hob er das engagierte Wirken seiner Stellvertreter im Bürgermeisteramt Elisabeth Gruber und Hubert Blödt hervor. Nach einem Dank für die gute und freundschaftliche Zusammenarbeit an die Bürgermeisterkolleginnen und -kollegen, an die Schulleitungen, an die Seelsorgeteams der Kirchengemeinden und an weitere Partner, „die sich für eine gute Entwicklung der Gemeinde Kümmersbruck engagieren“, wandte sich Strehl an seine Feuerwehrkameraden: „Ihr seid besondere Menschen, ihr seid jederzeit bereit, Menschen in Notsituationen zu helfen – dafür zolle ich euch heute nochmal meinen allergrößten Respekt!“
Diesen Respekt sprach Strehl auch den Einheiten in der Kümmersbrucker Schweppermann-Kaserne aus. Er sei immer stolz gewesen, sich als Garnisionsbürgermeister bezeichnen zu dürfen. Die gegenseitige Wertschätzung betonte anschließend auch der Kommandeur des LogBtl 472, Oberstleutnant René Urbach.
„Oft auf mich verzichten mussten natürlich meine Familie und mein Freundeskreis – das wird jetzt anders werden“, versprach Strehl mit einem Blumenstrauß an seine Frau Gabi und verriet, wo er zukünftig seine Schwerpunkte setzen werde.
Anschließend überreichte Roland Strehl einen gravierten Staffelstab an seine Nachfolgerin Elisabeth Gruber: „Mit deiner Wahl ist ist der letzte Mosaikstein nach einer erfolgreichen Amtszeit an die richtige Stelle gesetzt worden. Ich weiß, dass die Wählerinnen und Wähler mit dir eine gute Wahl getroffen haben – viel Glück und Erfolg für diese große Aufgabe!“
Mit einem extra dafür gegründeten Rathauschor unter der Leitung von Sandra Haller verabschiedeten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren scheidenden Chef und überreichten einen „Ruhesitz“ zum Chillen. Begleitet wurden sie dabei von Strehls Gemeinderats- und Musikerkollegen Stefan Roggenhofer und Martin Meier, die noch einen eigenen, selbst komponierten Song zur gelungenen Abschiedsfeier beisteuerten.