In feierlicher Form und im großen Rahmen erhielt das neue Marterl von „Bauer Fritz” am Müllnerhof in Irchenrieth, welches dieser aus Dankbarkeit für eine überstandene schwere Erkrankung erstellen ließ (Oberpfalz-Medien berichtete) den kirchlichen Segen. Pfarrer Jo Kurian und Pfarrer i.R. Alfons Forster nahmen in Anwesenheit der gesamten Familie, von Verwandten, geladenen Gästen und Irchenriethern die Zeremonie vor. Alfons Forster erinnerte eingangs kurz an die Bedeutung von Marterln und an das Schicksal von Fritz Kick. Gemeinsame Marienlieder, Gebete und der Segen durch die Geistlichen standen im Mittelpunkt der Einweihungsfeier und auch der Segen von oben in Form von Regentropfen setzte mit der Feier ein. Friedrich Kick bedankte sich bei den beiden Geistlichen, insbesondere bei seiner Familie, beim Schöpfer des kunstvollen Marterls Steinmetz Karl Fröhlich sowie den zahlreichen Teilnehmern an der Feier. „Eine tolle Sache, dass so viele Leute gekommen sind!” Alle Anwesenden lud er ins Festzelt ein, wo bereits zuvor die geladenen Besucher bei Kaffee und reichhaltigem Kuchen- und Tortenbüfett und musikalischer Unterhaltung durch die „Pirker Blechfrösch” unter Leitung von Kerstin Kiener zu Gast waren. Die freiwillig gegebenen Spenden gehen an eine Einrichtung in der Klinik in Murnau, die ihm ein „zweites Leben” geschenkt hat, so Fritz Kick.