Den Auftakt in die Triathlon-Saison machte das Autohaus-Manz-Team LTV Naabtal am 9. Mai in Weiden. Mit Christoph Lottner, Adrian Manz, Sebastian Scharf und Julius Prüfling ging es auf die Sprintdistanz mit Windschattenfreigabe – für alle zugleich der erste Wettkampf der Saison bei bekannten kalten Wassertemperaturen. Schon beim Schwimmen bildeten sich Leistungsgruppen, der LTV fand sich früh im Mittelfeld wieder. Auf der Radstrecke mussten die Athleten deshalb über weite Strecken teilweise allein gegen den Wind fahren, während sich vorne größere Gruppen gebildet hatten. Lottner und Manz gelang es, zur zweiten Radgruppe aufzuschließen und wichtige Platzierungen zu sichern: Manz wurde 14., Lottner 17. von 47 Startern. In der Mannschaftswertung stand Rang sieben von zwölf Teams.
Beim zweiten Rennen in Rattelsdorf bei Bamberg wartete die nächste Herausforderung: Check-in um 7 Uhr, Anreise am Vortag. Simon Boyer, Martin Weinfurter, Markus Legat und Maximilian Schörner absolvierten erneut die Sprintdistanz, diesmal ohne Windschattenfreigabe – damit kam erstmals das Triathlonrad zum Einsatz. Schörner war als 17. bester LTV-Starter, das Team belegte erneut Platz sieben.
Forchheim war kein klassischer Triathlon, sondern ein Zwei-Rennen-Format: vormittags Swim & Run (600 Meter Schwimmen, fünf Kilometer Lauf), nachmittags Bike & Run (20 Kilometer Rad mit Windschattenfreigabe innerhalb des Teams, fünf Kilometer Lauf). Die Mannschaften starteten nach Zeitrückstand als Verfolgungsrennen. Markus Legat, Christoph Lottner, Maximilian Schörner und Julius Prüfling steigerten sich auf einen starken Platz fünf.
Zum Saisonabschluss in Kitzingen wartete die olympische Distanz. Martin Weinfurter, André Haller, Adrian Manz und Julius Prüfling schwammen im Main, fuhren durch die Weinberge und liefen entlang der Uferpromenade. Manz setzte mit Platz neun ein Ausrufezeichen. Mit insgesamt neun verschiedenen Startern und vier unterschiedlichen Wettkämpfen schloss das Team die Saison als Sechster der Gesamtwertung ab.