Seit nunmehr 33 Jahren verbindet die Feuerwehr Illschwang und die Brauerei Sperber eine besondere Partnerschaft: So lange liefert der Sulzbacher Traditionsbetrieb sein Bier zuverlässig in die Gemeinde. Dieses Jubiläum nahmen die Illschwanger Feuerwehrler zum Anlass, sich am Samstag, 18. April, auf eine gemeinsame Wanderung nach Sulzbach-Rosenberg zu begeben – inklusive Brauereibesichtigung und gemütlichem Beisammensein.

Trotz wechselhaften Frühlingswetters machte sich die Gruppe zu Fuß über Angfeld und die Wagensaß auf den Weg. Zwischen kurzen Regenschauern und sonnigen Abschnitten schlossen sich unterwegs weitere Familienmitglieder an. Einige wenige stießen später per Fahrrad oder motorisiert dazu, sodass schließlich rund 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Sulzbacher Altstadt eintrafen und den Sperberbräu erreichten.

Dort wurden sie herzlich empfangen. Die Illschwanger überreichten Brauereichef Christian Sperber eine Fotocollage sowie Illschwanger Bier als Dank für die langjährige Verbundenheit. Der Bräu revanchierte sich prompt: Ein frisch bereitgestelltes Fass wurde vom ersten Kommandanten Julian Donath fachgerecht angestochen – sehr zur Freude der gesamten Gruppe.

Anschließend teilten sich die Besucher in zwei Gruppen auf, um die Brauerei zu erkunden. Die Führung bot einen kurzweiligen Einblick in die Kunst des Bierbrauens und die wechselvolle Geschichte der Sulzbacher Brauer vom vergangenen Jahrhundert bis heute. Besonders beeindruckend waren die Bereiche, die normalen Gaststättenbesuchern verborgen bleiben: die mächtigen Biertanks im Kühlkeller, die Sudpfanne zur Würzeherstellung oder die Abfüllanlage. Fragen waren ausdrücklich erwünscht und führten am Ende zu einem kleinen Exkurs über die Sulzbacher Brauereigeschichte, die bis ums Jahr 1960 von einer gemeinsamen Brauhausgesellschaft geprägt war.

In der gemütlichen Gaststube würdigten die Feuerwehrler anschließend das Ergebnis der handwerklichen Braukunst – selbstverständlich bei Speis und Trank. Als der Abend fortgeschritten war, traten sie die Heimfahrt dankbar mit dem Mannschaftsbus an, den Kassier Ronnie Kinast sicher steuerte.