„Lennesrieth ist ein Dorf mit Geschichte und Zukunft“, sagte der Waldthurner Bürgermeister Josef Beimler, genau 18 Tage vor dem Ende seiner insgesamt 24-jährigen Amtszeit als Rathauschef bei der Jahreshauptversammlung der Dorfgemeinschaft Lennesrieth. Zu Recht könne sich das Dorf „Perle der Oberpfalz“ nennen, denn zusammen mit der Marktgemeinde habe man in den letzten Jahren Maßnahmen zur Verschönerung und Erhöhung der Lebensqualität durchgeführt. Hier befindet sich mit der Jakobuskirche die älteste Wehrkirche Bayerns und hier werde Tradition gepflegt. „Die Lennesriether halten zusammen, ich bin in meiner Amtszeit gerne nach Lennesrieth gekommen!“
Ortssprecher Georg Bocka begrüßte in der Götz-Garage beim Ädlbauer viele Dorferer. Mit drei Markträten und dem zukünftigen Bürgermeister Bocka sei man ab Mai bestens im Gremium der Marktgemeinde Waldthurn vertreten.
Bocka berichtete über die Tätigkeiten im vergangenen Jahr. So sprach er vom Dorfputz, Aufstellen des Johannisbaums, Sitzweil im Veitnstodl, wobei er sich ausdrücklich bei der „neuen Besitzerin“ Katrin Kleber für die unkomplizierte Nutzung bedankte. Auch an Festlichkeiten in Albersrieth oder Oberbernrieth habe man sich beteiligt. Die Niederbayerische Weihnacht in der Jakobuskirche habe man danach „kulinarisch“ umrahmt und natürlich so wie alle Jahre das Jakobifest veranstaltet. Bocka dankte allen, die sich im Dorf aktiv mit eingebracht haben. Bocka wies darauf hin, dass die Spielgeräte im Schulgarten gewartet werden müssen und sich dort auch leider viel Unrat befindet. So habe der Besucheransturm im Schulgarten etwas nachgelassen. Die nächste Maiandacht mit Sitzweil findet am 8. Mai 2026 in der Jakobuskirche und anschließend im Veitnstodl statt. Das Jakobifest steigt am Sonntag, 26. Juli 2026, bei dem alle Dorferer wieder zusammenlangen. „Die Dorfgemeinschaft lebt vom Miteinander!“
Besonders dankte der Dorfsprecher den Dorfbäckerinnen für das Brotbacken.
Kassenmann Josef Götz referierte über die Einnahmen und Ausgaben. So habe man zwei Pavillons angeschafft. Michael Steiner hatte zusammen mit Martin Ertl ein Auge auf die Kasse geworfen und stellte eine optimale Führung fest.