Bis Sonntag, 19. Juli, macht das Kunstprojekt „Wunder für Franken“ Station in Wunsiedel. Das Museum für Franken und der Berliner Künstler Marc Haselbach laden dazu ein, persönliche Erinnerungsstücke, kuriose Gegenstände oder besondere Geschichten in die Wunderkammer in die Ludwigstraße 33 zu bringen. Mit „Wunder“ sind hier Dinge aus dem Alltag mit besonderer Bedeutung gemeint. Entscheidend ist weniger der Gegenstand selbst als die Geschichte dahinter. Von Montag bis Freitag können Bürgerinnen und Bürger jeweils von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr ihre „Wunder“ beitragen. Diese werden Teil der wachsenden Wunderkammer, die am Sonntag, 19. Juli, dem „Tag der Wunder“, offiziell präsentiert wird. Die „Wunder“ und ihre Geschichten werden vom Museum für Franken digital gesammelt, das Original kehrt wieder zu den Besitzern zurück. Erster Bürgermeister Nicolas Lahovnik freut sich über die Zusammenarbeit und lädt die Bürger ein, ihre ganz eigenen Wunder zu teilen. Mitmachen können alle, nur die Sehnsucht nach Wundern sollte vorhanden sein. Mit „Wunder für Franken – in Wunsiedel“ geht das Projekt in die fünfte Runde.