Seit Jahren zählt das „Mini-Bürger-Fest“ im Spitalhof zu den bei vielen Familien mit Kindern gegen Ende der Sommerferien beliebtesten Terminen. So einfach wie das ihm zugrunde liegende Konzept, so zurückhaltend agierte bislang auch der Kultur- und Museumsverein Nabburg mit Hilfe vieler Freiwilliger als Organisator im Hintergrund. Ursprünglich zur Unterstützung des Aufbaues und der Belebung des Stadtmuseums Zehentstadel und auch darüber hinaus gegründet, will man sich künftig wieder intensiver der Präsentation und Vermittlung von Kunst, Kultur und Heimatkunde widmen, erfolgreich erprobte Angebote reaktivieren, mit neuen Ideen experimentieren und sie wunschgemäß auch stärker ankündigen bzw. bewerben. Dass diesbezüglich generationenübergreifend bei Besuchern, Gästen, aber auch Einheimischen wachsende Nachfrage besteht, zeigte sich kürzlich bei zwei Sonderführungen. Zudem sei eine erfreuliche Zunahme von Anfragen festzustellen, berichtete der Vorsitzende und Stadtheimatpfleger Raphael Haubelt in der Jahreshauptversammlung, bei der die bisherige Vorstandschaft in ihren Ämtern bestätigt wurde. Wie bei der „Plätzchentheke“, dem nicht nur bei Liebhabern hausgemachten Weihnachtsgebäcks beim Nikolausmarkt gerne besuchten Benefizverkaufs, freue er sich als Ansprechpartner auf die Unterstützung bisheriger, aber auch zusätzlicher Mitglieder und das Engagement jener Nabburger, denen die Bewahrung der Stadtgeschichte als gemeinschaftliche Aufgabe am Herzen liegt. Nach den obligatorischen Vereinsregularien und verschiedener Anregungen aus den Reihen der Anwesenden, wie etwa die Wiederaufführung des Breitschedl-Schauspiels anzustreben, stieß der abschließende Kurzvortrag unter dem Titel „Nabburg doppelt und dreifach“ auf intensives Interesse.