Die Ehrung der Bundes- und Landesmeister des Bayerischen Soldatenbundes in Schießwettbewerben rückten in den Mittelpunkt der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Krieger- und Soldatenkameradschaft am Freitag vergangener Woche. Etwas getrübt wurde dabei der Verlust des seit 2013 ununterbrochen gewonnen und verteidigten Wanderpokals des Kreisverbandes. Drei Ringe trennten die Immenreuther Schützen vom neuen Kreismeister Kastl. Dafür brillierten sie bei der Bundesmeisterschaft mit dem ersten Platz in der Mannschaftswertung „Kleinkaliber freihändig“. Der Mannschaft gehörten Peter Hößl, Günther Thätz und Hans Stahl an. In der Mannschaftswertung „Großkaliber-Selbstladebüchse“ wurden Martin Schmid, René Schindler und Peter Hößl Vizemeister. Jeweils zweite Plätze erreichten in den Einzelwertungen Martin Schmid bei den Herren, Peter Hößl bei den Senioren und Hans Stahl in der Altersklasse.
Den ersten Platz sicherte sich die Mannschaft mit Peter Hößl, Günter Thätz und Roland Schäffler bei der Landesmeisterschaft in Traunfeld in der Disziplin „Kleinkalibergewehr Erwachsene“. Einen zweiten Platz verzeichnete dabei Hans Stahl in der Einzelwertung der Altersklasse.
Geehrt wurden bei der Jahreshauptversammlung gleichzeitig langjährige Mitglieder. Urkunden und Ehrennadeln überreichten der stellvertretende Kreisvorsitzende Marcus Köppel und Vorsitzender Martin Schmid für 50-Jährige Treue an Josef Hösl und Heinz Frank, für 10 Jahr an Reiner Reichenberger. Für 25 Jahre wurde Vorsitzender Martin Schmid geehrt.
Ein ehrendes Gedenken galt den im Berichtszeitraum verstorbenen Kameraden Hans Braun, Alois Scherm, Herbert Märkl und Hans Dötterl.
Im Rückblick auf das abgelaufene Vereinsjahr wurde an die Reservistenwallfahrt in Deining, an den Kameradschaftstag, die Schlauchbootfahrt auf der Donau, das Großkaliberjahresabschlussschießen und die Ehrenwachen an den Volkstrauertagen sowie Kriegsgräbersammlung erinnert. Auf Mehrausgaben musste Kassenführer Josef Ditschek aufgrund der vielen sportlichen Aktivitäten verweisen. Spenden milderten dabei das Minus soweit ab, dass nicht auf Rücklagen zurückgegriffen werden musste.
In ihren Grußworten dankten Marcus Köppel für den Kreisverband und dritter Bürgermeister Eberhard Besold der Kameradschaft für ihre über die Gemeindegrenzen reichende Vereinsarbeit.