Am Karfreitagabend lud die Katholische Jugend zu einer besinnlichen Kreuzmeditation ein. In ruhiger Atmosphäre stand das Kreuz als zentrales Zeichen des Karfreitags im Mittelpunkt. Jugendliche trugen abwechselnd meditative Texte vor und setzten sich dabei mit dem Leiden Jesu und der Bedeutung des Kreuzes auseinander. In den Texten wurde deutlich: Das Kreuz ist nicht nur Zeichen des Leidens, sondern auch der Hoffnung, dass Gottes Liebe stärker ist als Tod und Dunkelheit. Die Gottesdienstbesucher waren eingeladen ihre persönlichen Gedanken, Sorgen und dunklen Momente im Stillen zum Kreuz zu bringen und als Zeichen der Hoffnung eine Kerze zu nehmen und sie an das vor dem Altar aufgebaute Kreuz zu stellen – als Ausdruck dafür, dass nach der Dunkelheit wieder Licht aufscheint. Musikalisch wurde die Meditation vom Jugendchor „Pusteblume” gestaltet. Mit Taizé-Gesängen wie „Wait for the Lord”, „In manus tuas, Pater” und „Bleibet hier und wachet mit mir” schufen die jungen Sängerinnen und Sänger eine besondere meditative Stimmung. Die Kombination aus nachdenklichen Texten, einfühlsamer Musik und stillen Momenten verlieh der Kreuzmeditation eine besondere Tiefe. Viele Gottesdienstbesucher nahmen die Einladung zum Gebet und zur inneren Einkehr wahr.