Bereits zum 5. mal fand in diesem Jahr im Kinderhaus St. Martin die Kinderhauskirwa statt. Wie immer wurde im Vorfeld schon gebastelt und geübt. Die Kinder konnten es kaum erwarten und zählten die Nächte, die man noch „schlafen” musste, bis es endlich so weit war. An der Kirwa-Geld-Ausgabestelle, durften sich die Kinder von der neuen Sekretätin der Einrichtung Andrea Hammer ihr Kirwa-Geld abholen. Damit wurden anschließend die im Vorfeld bestellten Weiß- oder Wienerwürstel bezahlt. Gut gestärkt feierte man dann eine Kirwa-Andacht für die Frau Harwardt aus Vohenstrauß angereist war. Zusammen mit den Kindern stellten sie dabei die Kirche als Ort zum Beten und Verweilen in den Mittelpunkt. In frei gesprochenen Fürbitten dankten die Vorschulkinder für viele Sachen, die im Alltag oft selbstverständlich werden. Nach der Andacht zogen alle Feiergäste mit musikalischer Begleitung in den Innenhof, um endlich den geschmückten Baum aufzustellen. Dies ist schon immer die Aufgabe der großen Vorschulbuben. Zum Schluß darf das jüngste Kind, heuer die kleine Nele, zusammen mit der Kinderhausleitung das Schild am Baum anbringen. Anschließend treffen sich alle, die meisten übrigens in Dirndl und Lederhose, zum gemeinsamen Tanz, bevor es endlich zu den vorbereiteten Spielen wie Kirwa-Hut-Angeln, Hackstocknageln, Brezelschnappen oder Kegeln übergeht. Beim Abholen wurde es nicht verpasst, noch einmal den Kirwa-Baum im Innenhof zu begutachten. Nach dem Kirwa-Fest wird den Kindern ein Tag Pause gegönnt, während die Mitarbeiter der Einrichtung morgen bei einer Wanderung einen gemeinsamen Teamtag verbringt.