Bei trockenem Wetter feierten 16 Kirwapaare die traditionelle Kirwa in Theuern. Auch wenn die Temperaturen etwas niedriger lagen als in den vergangenen Wochen, blieb es trocken und die Stimmung auf dem Sportgelände des TSV Theuern bestens.
Den Auftakt bildete am Samstagnachmittag das traditionelle Aufstellen des Kirwabaums. Am Abend sorgten die „Stockerholzer Buam” im Festzelt für Stimmung und einen gelungenen Start ins Kirwawochenende.
Der Sonntag begann mit einem Gottesdienst und dem gemeinsamen Mittagessen. Anschließend machten sich die Kirwaburschen zum Einholen der Moidln auf den Weg. Für einen besonderen Anblick sorgte dabei wieder das Pferdegespann: Vier Kaltblüter, die Matthias Ehebauer für diesen Anlass organisiert hatte, zogen den Wagen durch das Dorf zurück zum Festplatz.
Am Nachmittag folgte mit dem Austanzen des Kirwabaums einer der Höhepunkte. Musikalisch begleitet von den „Höidlbrumma” zeigten die Kirwapaare ihre einstudierten Tänze. Auch die traditionellen Gstanzln durften nicht fehlen. Schließlich stand das neue Oberkirwapaar fest: Lisa Schöner und Lukas Greiner übernehmen in diesem Jahr diese Aufgabe.
Am Montag ging es mit Frühschoppen und Kirwabärtreiben weiter. Als Kirwabär zog Philipp Schrott durch Theuern und sorgte dafür, dass so manches Gesicht nicht sauber blieb.
Spannend wurde es noch einmal bei der Kirwabaumverlosung: Melanie Mrugalla hatte das glückliche Los. Bei der anschließenden Versteigerung erhielt Fabian Schöner den Zuschlag für den Baum.
Mit den „D'Übler Boum” klang die Kirwa am Montagabend musikalisch aus. Nach drei Tagen voller Musik, Tanz und Geselligkeit endete damit eine gelungene Theuerner Kirwa, bei der Tradition und Gemeinschaft einmal mehr im Mittelpunkt standen.