Es hat schon Tradition, dass bei der Kolpingsfamilie der Namenstag des Hl. Josef mit einer kleinen Feier begangen wird. Adolph Kolping, der Gründer des Gesellenvereins, später Kolpingfamilie genannt, war ein großer Verehrer des heiligen Josef. Er hat nicht ohne Grund sein Werk unter den Schutz dieses Heiligen gestellt. Die Kolpingsfamilie schließt sich hier ihrem Gründervater an und hat wieder zu einem Nachmittagskaffee ins Pfarrheim St. Emmeram eingeladen. Leider ist der Vorname Josef in der Nachkriegsgeneration doch eher selten geworden, sodass der Organisator der einzige Josef blieb. Trotzdem freute man sich, dass der kleine Pfarrsaal gut gefüllt war, auch mit Nichtmitgliedern. Nachdem sich alle mit leckeren Kuchen gestärkt hatten, informierte Josef Söllner die Anwesenden über den Hintergrund des Joseffestes, auch mit zwei kurzen Berichten, wie in anderen bayerischen Orten dieser frühere Festtag begangen wird. Natürlich durfte auch die bewährte musikalische Umrahmung durch Brunhilde Eckert nicht fehlen. Anni Hutzler brachte mit ihren Witzen zum Abschluss wieder alle zum Lachen. 2. Vorsitzender Ludwig Würth zeigte sich am Ende der Veranstaltung sehr erfreut über den Besuch und die gelungene Feier und dankte den Mitarbeitenden für ihren Einsatz.