Im FSV-Sportheim fand die Jahreshauptversammlung des Tennisclubs (TC) Waldthurn statt. Vorsitzender Josef Götz begrüßte die 13 anwesenden Mitglieder sowie Bürgermeister Josef Beimler und seinen Stellvertreter Roman Bauer. Im Jahresrückblick berichtete der Vorsitzende von einem insgesamt stabilen Vereinsleben. Der Spielbetrieb verzeichnete mit 405 Stunden eine deutliche Steigerung gegenüber den Vorjahren. Großes Engagement zeigten die Mitglieder bei der Instandsetzung der Plätze. Mit Unterstützung vom Reha-Zentrum Oberpfalz wurden rund fünf Tonnen Sand ausgetauscht. Besonders hervorgehoben wurde der Einsatz des technischen Leiters Manfred „Harry“ Holbaum, der die Anlage eigenständig winterfest machte. Auch das Vereinsleben abseits des Spielbetriebs war aktiv. Beim Bürgerfest beteiligte sich der Club erneut mit einem Glücksrad und plant auch für den 12. Juli 2026 wieder eine Teilnahme. Das Ferienprogramm musste 2025 wetterbedingt entfallen, soll aber am 14. August 2026 nachgeholt werden. Erfreulich entwickelte sich die Nachwuchsarbeit. Unter der Leitung von Marlene Greiner nahmen 21 Kinder am regelmäßigen Training an 12 Trainingstagen teil. Für 2026 ist neben dem Kindertraining auch ein erweitertes Angebot für Jugendliche und Erwachsene geplant. Hierfür konnte mit Sebastian Jäger und mit Andreas Nikolai ein lizenzierter Trainer gewonnen werden, organisiert durch Julian Bauer in Zusammenarbeit mit der TG Neunkirchen bei Weiden. Nikolai gibt ab 08.05.26 jeden Freitag von 15–19 Uhr Training in 4 Gruppen. Es haben sich 23 Interessenten angemeldet. Ab Juni startet evtl. noch eine 5. Gruppe, dann würde er ab 14 Uhr mit dem Training beginnen. Nikolai bringt Equipment und auch Leih- bzw. Testschläger mit, für Teilnehmer, die entweder keinen Schläger haben oder einen neuen Schläger kaufen wollen. Es ist auch noch ein Treffen mit allen Teilnehmern und den beiden Trainern geplant. Finanziell steht der Verein solide da, wie Kassenführerin Maria Golla berichtete. Der aktuelle Mitgliederstand beträgt 100 Personen, darunter 47 Männer, 33 Frauen und 20 Jugendliche. Im vergangenen Jahr standen 16 Eintritte drei Austritten gegenüber. Bürgermeister Beimler würdigte den Tennisclub als „Aushängeschild der Marktgemeinde“ und hob insbesondere die Jugendarbeit hervor. Gleichzeitig räumte er Verzögerungen beim dritten Tennisplatz ein. Die Fläche wurde inzwischen an die Gemeinde zurückgegeben, künftig sind verschiedene Nutzungsmöglichkeiten im Gespräch – von einem Allwetterplatz bis hin zu einem Padel-Tennisplatz (Mischung aus Tennis und Squash), wobei Fördermöglichkeiten und Kosten noch zu klären sind.