Auf die Sommerferien freuten sich die jungen Cellisten der Musikschule Moosbach beim Vorspielnachmittag im Rathaussaal. Musiklehrerin Ute Sommer begrüßte die vielen Gäste und stellte die Musiker vor. Die beiden Jüngsten, nämlich Antonia Zimmerer und Bibiana Ermer bildeten den mutigen Anfang und spielten mit ihrer Lehrerin mehrere Stücke für zwei Celli. Danach erklang, mit großer Freude von Yannik Borowski vorgetragen, das „German Dance“ und „Wer hat die schönsten Schäfchen“. Ein erster Höhepunkt war Beethovens „Freude schöner Götterfunken“ elegant musiziert von Anton Berlin. Jakob Kirchdörfer spielte in überzeugender Weise das bekannte „What shall we do with the drunken sailor“. Und Emily Norgauer wies gekonnt auf die Ferien hin mit dem Stück „Journey to Egypt“. Jeremias Wittmann (Cello) und sein Bruder Konstantin (Klavier) zeigten sichtlich geschwisterliche Freude und spielten den Cowboy Song für zwei Celli und den beliebten Seemanns Shanty „What shall we do with the drunken sailor“.
Als Gäste waren Maria Schweigl (Violine), zusammen mit ihrer Lehrerin Johanna Luther mit einem gekonnt vorgetragenen, anspruchsvollen „Präludium“ aus den „Fünf kleine Stücke“ von Dimitri Schostakowitsch zu hören. Beide wurden sehr einfühlsam von Julian Stefinger am Klavier begleitet.
Das gelungene Vorspiel an diesem heißen Nachmittag wurde mit kühlendem Eis belohnt.