Männergesangverein Rosenberg auf Kulturfahrt in die Welt-Erbestadt Bamberg.
Auch wenn die Zahl der aktiven Sänger und die Mitgliederzahl schrumpft: der MGV Rosenberg
pflegt seinen musikalischen Auftrag. Seine diesjährige Kulturfahrt unternahm der Verein „klimafreundlich“ mit der Deutschen Bundesbahn. Josef Krapp, der Bamberg als „Eingeborener“ in allen Facetten kennt, führte vom Bamberger Bahnhof durch die Altstadt. Über die Obere Königstrasse ging es in bequemen Tempo zum Grünen Markt und zum „Goblmo.“ (Neptunbrunnen). Die Besonderheiten auf dieser Strecke sowie viele interessante Ereignisse in der Geschichte Bambergs, auch Legenden und weitgehend unbekannte Einzelheiten wusste Krapp zu berichten. Dass Bamberg mit 77.000 Einwohnern 55.000 Arbeitsplätze bereitstellt, auch als „Gärtnerstadt“ bekannt ist, erfuhr die Gruppe ebenso wie er das ungewöhnliche Gewerbe des „Süßholzanbaues“ erläuterte. Auch in der St. Martinskirche, der einzigen Barockkirche Bambergs wurde mit gesungenen Liedern und Gebet Station gemacht. Ein besonderes Highllght war dann die „Premium-Führung“ im Bamberger Dom. 90 Minuten Zeit nahm sich die vom Besucherservice des Doms beauftragte Begleiterin, um über die Historie des Doms, über das Kaiserpaar Heinrich und Kunigunde, den „Kurzzeitpapst“ Clemens und die rätselhafte Darstellung des „Bamberger Reiter“ zu berichten. Und eine besondere Ehre erfuhren die Sänger, als sie im Ostchor eine Andacht gestalten und dazu einige geistliche Lieder singen durften. Dies musste vorher mit der Dom-Verwaltung abgesprochen und von denen genehmigt werden. „Lobe den Herren, preisset seinen Namen“, das war der Einstieg, bevor mit einer kurzen Ansprache von Vorstand Helmut Fischer der verstorbenen Mitglieder des MGV gedacht wurde und die „Philosophie“ dieser Kulturfahrt lebendig wurde. Ein gemeinsames Gebet für alle Mitglieder des MGV leitete zum gesungenen „Sanctus“. Mit den „Irischen Segenswünschen“ beendeten die Sänger diesen eindrucksvollen Besuch im „Hohen Dom zu Bamberg“. Der Rosengarten stand dann ebenso auf dem Programm wie der Besuch der „Oberen Pfarre“, der einzigen Gotischen Kirche Bambergs. Nach soviel Kultur war eine Stärkung in der ältesten Brauerei Bambergs, dem „Klosterbräu“, dringend notwendig, bevor es mit der DB-Regio pünktlich zurück nach Sulzbach-Rosenberg ging.