20. September, 13 Uhr: Im Freilandmuseum Oberpfalz wird das historische Getreidedreschen gezeigt. Besucher erleben, wie früher ohne Maschinen gearbeitet wurde. Kinder können kreativ werden, und frisches Holzofenbrot wird gebacken.
Am Sonntag, 20. September, wird im Freilandmuseum Oberpfalz ein wichtiger und anstrengender Ernteschritt gezeigt: das Dreschen von Getreide. In einer Zeit, in der es keine Mähdrescher gab, nahm das Dreschen viel Zeit und Kraft in Anspruch. Die Getreidegarben lagen in Reihen auf der Tenne der Scheune und wurden von mehreren Dreschern mit den Dreschflegeln in einem bestimmten Takt abgedroschen – das sogenannte Drischel-Dreschen. Das war eine anstrengende Arbeit auch für starke Burschen.
Die Landwirte und Landwirtinnen des Museums führen an diesem Tag das historische Getreidedreschen im Gelände mit altem Gerät und mit der Hand vor, beispielsweise mit dem Stiftendrescher oder dem Breitendrescher. Auch die Arbeitspferde Fonse und Veit sind am Sonntag dabei und zeigen den Getreidetransport ohne Motor. Kinder können am Naturwebrahmen kreativ werden, außerdem wird frisches Holzofenbrot gebacken. Die Aktionen beginnen um 13 Uhr, Holzofenbrot und warme Gerichte im Wirtshaus gibt es bereits früher.
Weitere Infos unter www.freilandmuseum-oberpfalz.de.