Nach mehrjähriger Pause stand in diesem Jahr wieder Heilfasten auf dem Programm. Vor Jahren von Gerda Ogermann und Doris Kellner initiiert und durchgeführt, übernahmen nun Rita König, Petra Tretter und Theresia Horn, gestützt durch deren Wissen und Erfahrung die Vorbereitungen für die zwanzig Teilnehmerinnen. Hildegard von Bingens Ansatz zum Fasten ist nicht nur eine körperliche Reinigung, sondern auch eine geistige Einkehr, um so das innere Gleichgewicht und die Lebensfreude zu fördern und dies unter Verwendung von verschiedenen Kräutertees, Suppen, Herzwein, Galgant-Maronenhonig sowie Dinkelbrot. Die harmonische Gruppe traf sich täglich im Martinssaal am hübsch gedeckten Tisch zum Austausch beim gemeinsamen Essen der Fastensuppe und besinnlichen Gedanken, was zur gegenseitigen Bestärkung beitrug. Hildegardfachfrau Johanna Eisner kam zweimal dazu, um mit ihrem umfassenden Wissen zu unterstützen und ihre Erfahrungen mit der Gruppe zu teilen. Zum Entgiften waren als Hausaufgabe Leberwickel und Fußbad aufgetragen worden. Am letzten Tag traf man sich zum Fastenbrechen mit Bratapfel und Habermus und beendete gestärkt, mit gutem Gefühl und einem Dank für die Organisatorinnen, besonders Petra Tretter für das tägliche Zubereiten der Suppe, die Fastentage.