„Tu deinem Leib Gutes, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen“: Dieses Zitat von Theresa von Avila stand im Mittelpunkt eines Einkehrtags, zu dem der Bezirk Nabburg des Katholischen Frauenbundes seine Mitglieder nach Pfreimd eingeladen hatte. Referentin war wie schon im Vorjahr die Geistliche Beirätin Irene Sebald.
Rund 100 Frauen konnte das Vorsitzenden-Team aus Maria Müller, Brigitte Müller und Heike Klein im Pfarrheim willkommen heißen. Auch Cornelia Reis, Vorsitzende im gastgebenden Zweigverein, freute sich sehr über den großen Zuspruch aus Pfreimd und darüber hinaus. Neben der stellvertretenden Diözesanvorsitzenden Rita Kleierl aus Stulln nahmen auch Mitglieder der Zweigvereine Schmidgaden-Trisching, Altendorf, Trausnitz, Oberköblitz und Nabburg an dem besinnlichen Nachmittag teil.
Dass zwischen Körper und Seele ein Zusammenhang besteht, zeigen beispielsweise schon Redewendungen wie „ein gutes Gefühl im Bauch“ oder auch „das geht mir an die Nieren“, erläuterte die Referentin zu Beginn. Ausführlich stellte die Diplom-Theologin dann den Lebensweg der Heiligen Theresa vor, die etliche Orden gründete und als Kirchenlehrerin anerkannt war.
Gesundheit braucht drei Dimensionen: die körperliche, die psychische und die soziale Dimension. Auch bestimmte Kleidung, besondere Orte oder Menschen, ein Hobby, das Lieblingsbuch, Musik oder Sport können das Wohlbefinden fördern. Die Seele profitiert auch von einem guten Essen, einer Massage oder einem herzhaften Lachen, in der Natur, beim Pilgern oder im Gottesdienst, so Irene Sebald.
Für das körperliche Wohlbefinden sorgten die Pfreimder KDFB-Frauen mit selbstgebackenen Kuchen und Kaffee. Rita Kleierl wies auf die Angebote des Verbraucherservice Bayern zum Weltverbrauchertag und die Ausstellung „Gesichtslos“ in der VHS Weiden hin. Auch im abschließenden Gottesdienst, zelebriert von Pater Joseph, wurde die heilige Theresa in den Mittelpunkt gerückt.