Die KAB Tirschenreuth hatte zu einem Vortrag über die Resl von Konnersreuth ins Pfarrheim eingeladen, und zahlreiche Zuhörerinnen und Zuhörer waren der Einladung gefolgt. Johann Härtl bot an diesem Abend einen Überblick über die Inhalte des Buchs, das er über seine Großtante Theres Neumann geschrieben hat.
Nach einem kurzen Lebenslauf sprach er über die Visionen der Resl. Besonders spannend waren Details zur Vision vom Leiden und Sterben Jesu. So berichtete Resl, Jesus wäre bei der Kreuzigung eine Schulter ausgekugelt worden. Der Referent wies darauf hin, dass Forschungen am Turiner Grabtuch im Jahr 2018 zeigten, dass dem Mann, der auf dem Grabtuch dargestellt ist, die Schulter ausgekugelt worden war.
Härtl erläuterte, warum es nicht zu einer in der Nazizeit massiv geforderten zweiten Überwachung der Nahrungslosigkeit der Resl gekommen ist und zeigte auf, dass Resl weltweit viel bekannter war, als man sich das in Konnersreuth vorgestellt hat. Vielen Gästen war zudem ihre Rolle im Widerstand des „Konnersreuther Kreises” gegen Hitler und die Nationalsozialisten neu.
Der Abend schloss mit einer Fragerunde. Im Namen der KAB bedankte sich Josef Dill herzlich bei Johann Härtl für den detailreichen Vortrag. Über ein handgemachtes Präsent der KAB-Töpfergruppe freute sich der Gastredner sehr.