Am Samstag, den 6. Juni fand eine Radtour auf der Route 1 des Simultankirchenradweges statt, organisiert von Pfarrer Roland Klein und Routenkoordinatorin Gerda Stollner. Pünktlich um 10 Uhr starteten 46 Teilnehmende bei wunderbaren Radlwetter in der katholischen Kirche Mariä Himmelfahrt in Heldmannsberg, wo ein Radlersegen den Tag eröffnete. Die zweite Station führte zur Evangelischen Friedenskirche in Hartmannshof, dort öffnete Mesnerin Gabi Bär die Türen und empfing die Gruppe herzlich. Weiter ging es zur katholischen Kirche St. Bonifatius in Hartmannshof; hier erinnerte man daran, dass nach dem Zweiten Weltkrieg viele Heimatvertriebene nach Hartmannshof fanden. Die vierte Station war die Evangelische Kirche St. Laurentius in Pommelsbrunn, gefolgt von der katholischen Kirche St. Bonifatius in Pommelsbrunn, wo eine Erfrischungsstation bereitstand und eine Mittagsandacht stattfand. Weiter führte der Weg zur Evangelischen Kirche St. Georg in Happurg. An der siebten Station, der Katholischen Kirche St. Klemens Maria Hofbauer in Happurg, bereitete Pfarrer Klein die Mittagsverpflegung vor. Die achte Station war erneut die Katholische Kirche Mariä Himmelfahrt in Heldmannsberg. Mit Kaffee und selbstgebackene Kuchen von Gerda Stollner klang der Tag aus. Besonderer Dank galt Brigitte Grimm und Hilde Mertel für ihre tatkräftige Unterstützung bei der Versorgung der Radler. In jeder Kirche wurde die jeweilige Entstehungsgeschichte erläutert, begleitet von Gebeten, Gesang, Nachdenken und Danksagung. Zum Abschluss sprach Gerda Stollner der Gruppe ihren Dank aus für die zahlreiche Teilnahme und gab das Wort mit dem Satz: „Gott, du gehst mit. Gehen aber müssen wir selbst.” Unter den Teilnehmenden waren auch Ausflügler aus Wendelstein, Ammerthal, Weiden, Etzenricht, Birgland, Kastl, Pommelsbrunn, Eschenfelden, Kürmreuth und Haunritz; ihre Rückmeldungen zeigten eine lebendige Gemeinschaft auf diesem besonderen Tag des religiösen Austauschs und der gemeinsamen Bewegung.