Wie Weltliteratur übersetzt wird und warum Neuübersetzungen nötig sein können, steht im Mittelpunkt eines Abends über die Literaturnobelpreisträgerin Toni Morrison. Am Mittwoch, 10. Juni, sprechen die Übersetzerinnen Tanja Handels und Helga Pfetsch um 19 Uhr im Literaturarchiv Sulzbach-Rosenberg e.V., Literaturhaus Oberpfalz, Rosenberger Straße 9, über Morrisons Werk und die Notwendigkeit von Neuübersetzungen angesichts einer veränderten Sprachsensibilität. Moderiert wird das Gespräch von Patricia Preuß.
Morrison erhielt 1993 als erste afroamerikanische Autorin den Literaturnobelpreis. Helga Pfetsch übersetzte unter anderem die Romane „Beloved“/„Menschenkind“ und „Jazz“. In der aktuellen Ausstellung „Welt aus Sprachen. Literatur übersetzen“ sind dazu Manuskripte zu sehen. Tanja Handels übersetzt derzeit Romane, die in den 1970er und 80er Jahren bereits auf Deutsch erschienen sind, neu. Das Literaturhaus Oberpfalz erinnert zudem mit ausgewählten Textpassagen an die Autorin, die 2019 gestorben ist. Die Veranstaltung findet in Kooperation und mit Unterstützung des Weltlesebühne e. V. statt. Der Eintritt kostet 10 Euro, ermäßigt 7 Euro. Vorverkauf: nt-ticket.de.