Ein länger andauernder Stromausfall und extreme Wetterereignisse stellen Kommunen vor große Herausforderungen. Um für solche Lagen vorbereitet zu sein, führten die Gemeinde Ursensollen und die Feuerwehr Ursensollen vor wenigen Tagen eine umfangreiche Katastrophenschutzübung durch.
Angenommen wurde ein Szenario mit massivem Starkregen sowie einem längerfristigen Stromausfall im Gemeindegebiet Ursensollen und darüber hinaus. Ziel der Übung war es, die Arbeit des Krisenstabs der Gemeindeverwaltung und der Feuerwehr unter realistischen Bedingungen zu erproben.
Im Vorfeld wurden die beteiligten Kräfte vom Kreisbrandmeister für den Katastrophenschutz im Landkreis Amberg-Sulzbach, Michael Werner, geschult. Dabei standen die Aufgaben im Katastrophenfall sowie die Arbeit im kommunalen Krisenstab im Mittelpunkt.
Während der mehr als dreistündigen Übung musste der Krisenstab der Gemeinde unter der Leitung von Bürgermeister Albert Geitner gemeinsam mit der Abschnittsführungsstelle der Feuerwehr Ursensollen zahlreiche fiktive Einsatzlagen koordinieren. So trat der Hausner Bach über die Ufer, ein Teil des Seniorenwohnens am Nussbaumpark musste evakuiert werden, Pressemitteilungen und Bevölkerungswarnungen wurden erstellt und die Versorgung der Einsatzkräfte organisiert.
Geleitet wurde die Übung ebenfalls von Kreisbrandmeister Michael Werner. In der abschließenden Nachbesprechung zogen die Verantwortlichen ein positives Fazit. Die Übung habe gezeigt, dass die Abläufe funktionieren und die Zusammenarbeit der beteiligten Stellen gut eingespielt sei.