Vohenstrauß. Eine Ära ging am 23. Januar 2026 im voll besetzten Sportheim im Sportzentrum Vohenstrauß zu Ende. Nach 16 Jahren an der Spitze der SpVgg Vohenstrauß verabschiedete sich Uli Münchmeier aus seinem Amt als erster Vorsitzender. Er übergibt einen finanziell kerngesunden und sportlich bestens aufgestellten Verein an seinen Nachfolger Michael Riedl.
Über ein Jahrzehnt voller Herzblut Münchmeier blickte auf eine Ära voller Gemeinschaft zurück. „Ich möchte kein einziges Jahr missen”, betonte er unter großem Applaus. Der Verein steht heute auf einem soliden Fundament: Er ist schuldenfrei, zählt rund 510 Mitglieder und konnte im letzten Jahr ein Plus erwirtschaften, das nun in die Modernisierung der Heimkabine fließt. Auch sportlich ist die SpVgg vital: 170 Kinder und Jugendliche sind von der Gbis zur A-Jugend aktiv. Bei den Senioren liegt der Fokus künftig noch stärker darauf, den eigenen Nachwuchs erfolgreich in die erste und zweite Mannschaft zu integrieren.
Die neue Führungsmannschaft Die Neuwahlen ergaben folgendes Ergebnis: Als neuen ersten Vorstand wurde Michael Riedl gewählt, ihm folgen Waldemar Widiker als 2. Vorstand und Uli Münchmeier als 3. Vorstand. Schatzmeister bleibt Thomas Eiber. Auch im Ausschuss gab es personelle Veränderungen: Während Paul Woldrich und Florian Ram aus dem Gremium ausschieden, rücken Mattes Brümmer, Denis Strohbach und Paul Munzert neu nach.
Der neue Vereinschef Michael Riedl dankte seinem Vorgänger für die vertraute Zusammenarbeit und gute Einarbeitung. Er schwor die Mitglieder auf den Vereinsslogan ein: „Meine Heimat. Meine Stadt. Mein Verein.”
Thomas Groß zum Ehrenvorstand ernannt Neben den Ehrungen für 25-, 40-, 50- und 60-jährige Vereinstreue bildete eine besondere Auszeichnung den Höhepunkt des Abends: Die Ernennung von Thomas Groß zum Ehrenvorstand. Seit 1999 Mitglied, hat Groß den Verein über Jahrzehnte maßgeblich geprägt und finanziell konsolidiert. Bekannt für seine pointierten Sprüche und poetischen Zitate, die es auch in die Sitzungsprotokolle schafften, blieb sich das „Original” auch bei seiner Dankesrede treu und zitierte stilecht Heinz Erhardt.