Trotz zunächst ungünstiger Wetterprognosen konnte die Fronleichnamsprozession in Schlammersdorf in diesem Jahr ohne äußere Beeinträchtigungen stattfinden. Vielleicht lag es auch am „guten Draht” zum Wetterapostel Petrus.
Fronleichnam zählt zu den Hochfesten der katholischen Kirche. Gefeiert wird die Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie. Der Begriff Fronleichnam bedeutet dabei „Leib des Herrn” und geht auf mittelhochdeutsche Wortwurzeln zurück.
Nach einem festlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Luzia setzte sich die Prozession in Bewegung. Singend und betend zogen die Gläubigen durch die Straßen des Ortes. Unter dem sogenannten „Himmel” trug Pater Hermann Josef Kugler die Monstranz mit dem Allerheiligsten.
Viel Mühe hatten sich die Pfarrangehörigen wieder mit den im Ort aufgebauten Altären ge-macht, die durch ihre Ausschmückung und den gelegten Blumenteppichen die Blicke auf sich zogen. An den Altären wurde das Evangelium gelesen, Fürbitten vorgetragen und mit der Monstranz der Segen erteilt.
Begleitet wurde die Prozession von den Abordnungen der kirchlichen und weltlichen Vereine sowie den Erstkommunionkindern. Mit dem feierlichen „Te Deum” endete die Fronleichnamsfeier wieder am Gotteshaus. Die große Beteiligung und die festliche Atmosphäre unterstrichen einmal mehr die Bedeutung dieses kirchlichen Festes für die Pfarrgemeinde.