„Alle Schülerinnen und Schüler, die im Mai die Aufnahmeprüfung für die 1. Klasse der Staatlichen Realschule bestanden haben, finden sich am 6. September um 8.00 Uhr zum Unterricht ein”, hieß es im Presseaufruf für das Schuljahr 1966/67. Aus den „Neuen” wurden damals je zwei Mädchen- und Knabenklassen gebildet. Im Juli 1970 schafften schließlich 114 Absolventinnen und Absolventen mit Erfolg ihren Sprung ins Berufsleben. Wenn sich auch so manche Wege trennten, bestanden doch noch viele Kontakte und führten die Mitschüler von einst im Jahr 1986 zum ersten Wiedersehen zusammen, das fortan in zehnjährigem Rhythmus eine Neuauflage erlebte – einzig das 50-jährige der Schulentlassung zu feiern, blieb dem Jahrgang wegen Corona verwehrt. Umso herzlicher und „da seit unserer Einschulung 60 Jahre vergangen sind”, erfolgte nun dieses Mal der Aufruf zum erneuten „Klassentreffen” im Gasthaus Sauerer. Von den 96 Angeschriebenen - 18 Schulkameraden verstarben bereits - erhielten die Organisatoren immerhin knapp 50 Zusagen, so manche Absage aus Zeit- oder anderen Gründen wurde hingegen sehr bedauert. Andere aber reisten gar aus Berlin, München, Fürstenfeldbruck, Stadtbergen oder Bad Winsheim zum freudigen Wiedersehen an, zum Austausch von Erinnerungen, gemütlichem Beisammensein und guten Essen in ihrer ehemaligen schulischen Heimatstadt Nabburg. Die Frage, ob das nächste Treffen erst wieder in 10 Jahren oder schon früher stattfinden wird, war am Ende quasi „Hausaufgabe” an alle.