Die Naabtal-Realschule Nabburg darf weiterhin das Berufswahl-SIEGEL Bayern tragen. Nach einem mehrstufigen Prüfverfahren bestätigte die Jury die Rezertifizierung der Schule und hob hervor, dass die berufliche Orientierung in Nabburg einen „deutlich sicht- und spürbaren“ Stellenwert hat. Die Auszeichnung wurde am 6. Oktober in Landshut überreicht.
Das Berufswahl-SIEGEL zeichnet Schulen aus, die ihre Schülerinnen und Schüler besonders gut auf den Weg in Ausbildung, Studium und Beruf vorbereiten. Vergeben wird es vom Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT Bayern im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft. Wer das Siegel erneut erhalten will, muss zeigen, wie sich die eigene Berufs- und Studienorientierung seit der letzten Zertifizierung weiterentwickelt hat. Über die Vergabe entscheidet ein Jury-Team aus Wirtschaft, Schule und Berufsberatung – nach schriftlicher Bewerbung und einem Audit, bei dem sich die Jury vor Ort ein Bild macht.
Genau diese Weiterentwicklung überzeugte die Jury in Nabburg. In ihrer Laudatio beschreibt sie die Naabtal-Realschule als breit aufgestellte, über die Landesgrenzen hinaus gut vernetzte und sehr aufgeschlossene Schule. Besonders beachtlich sei, wie umfassend die Empfehlungen aus der Erstzertifizierung umgesetzt wurden: umsichtig, unter Einbeziehung der gesamten Schulgemeinschaft und externer Partner und deshalb mit hoher Akzeptanz bei allen Beteiligten.
Gelobt wurde auch der Internetauftritt der Schule. Dort ist die Berufs- und Studienorientierung prominent sichtbar. Regionale Unternehmen können ihre Praktikums- und Stellenangebote selbst einstellen, sodass Schülerinnen und Schüler stets aktuelle Angebote finden. Unter dem Titel „Naabstars“ stellen ehemalige Schülerinnen und Schüler zudem ihren beruflichen Werdegang vor. Sie zeigen damit, wie verbunden sie ihrer alten Schule bleiben – und machen den Jüngeren Mut.
Ein Höhepunkt im Schulleben ist das Schulfest mit integrierter Berufsfindungsmesse, das alle zwei Jahre stattfindet. Rund 50 Unternehmen sowie weiterführende Bildungseinrichtungen präsentieren sich dort. Schulgemeinschaft und Betriebe seien darauf zu Recht stolz, so die Jury: Die Messe biete vielfältige Einblicke und stärke die ohnehin positive Außenwirkung der Schule. Die Organisation erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Frau Schmidt von der Bundesagentur für Arbeit.
Die Jury schloss sich ausdrücklich der Wertschätzung an, die Schulfamilie und Kooperationspartner dem Konzept entgegenbringen. Es werde „mit viel Herzblut“ gelebt, setze früh an und sei vielfältig angelegt – zum Wohl der Schülerinnen und Schüler. Ein besonderer Dank gilt Frau Brandl von der Raiffeisenbank Mittlere Oberpfalz, Herrn Schönberger von emz-Hanauer und Herrn Götz von Sennebogen, welche der Preisverleihung beiwohnten und die Schule mit engen Kooperationen regelmäßig und gewinnbringend unterstützen. Der Dank gilt weiterhin allen Unternehmen, Institutionen und der Agentur für Arbeit, welche der Schule bei der Berufsorientierung mit Rat und Tat zur Seite stehen.