Alte Obstsorten im Fichtelgebirge sollen eine Zukunft haben: Private und kommunale Eigentümer sowie Bewirtschafter können bis Ende 2028 über das Projekt „Aktionsbündnis Streuobst“ Pflanzungen und die Pflege von Streuobstbeständen fördern lassen. Ziel ist es, neue Streuobstwiesen mit vorwiegend alten Obstbaumsorten anzulegen und bestehende Bestände langfristig zu erhalten. Gefördert werden Flächen in der freien Flur mit mehr als 10 Bäumen, hofnahe Streuobstbestände, Obstalleen sowie Einzelbäume an markanten Punkten in der Landschaft. Voraussetzung ist, dass es sich nicht um Ausgleichsflächen handelt. Der Eigenanteil beträgt 10 Prozent der Maßnahmenkosten.

Für einzelne Bäume im Hausgarten läuft zudem noch bis Dienstag, 30. Juni, die Sammelförderung „Streuobst für alle“ über den Kreisverband für Gartenkultur und Landespflege Fichtelgebirge. Informationen zu Sorten, Anfrage und Pflanzanleitung gibt es unter www.gartenbauvereine-fichtelgebirge.de. Wer eine Förderung über das Aktionsbündnis beantragen möchte, kann sich ganzjährig an Projektmanager Horst Schwemmer vom BUND Naturschutz unter horst.schwemmer@bund-naturschutz.de wenden.