Wenn mehr als 80 Personen an einem Abend zusammenkommen, um über Jugendarbeit zu sprechen, dann läuft offensichtlich etwas richtig – und es zeigt, welchen Stellenwert die Jugendarbeit im Fichtelgebirge genießt. Manuel Wohlrab, der neue Geschäftsführer des Kreisjugendrings, brachte es nach seiner ersten Vollversammlung in dieser Rolle auf den Punkt: „Ich hätte mir keinen besseren Auftakt wünschen können. Die Energie und das Engagement, das ich heute Abend erlebt habe, zeigen mir: Hier bewegt sich etwas. Und ich freue mich sehr, Teil davon zu sein zu dürfen.”
Ein Geheimnis des Erfolgs liegt dabei nicht nur in Satzungen oder Beschlüssen, sagt er – sondern vor allem in den Menschen, die hier aktiv sind. Im Rahmen der Versammlung wurden in diesem Jahr deshalb gleich drei Personen als „Ehrenamtliche*r des Jahres 2025” ausgezeichnet. Sie stehen stellvertretend für all die vielen Freiwilligen, die im Hintergrund anpacken, Freizeit opfern und junge Menschen begleiten. Die Auszeichnung erhielten Andreas Sommerer (ASV Marktleuthen e.V.), Bianca Schlötzer (Katholische Jugend Kirchenlamitz) und Renate Schneider (TV Kirchenlamitz) – drei Persönlichkeiten, die sich unermüdlich ehrenamtlich für junge Menschen engagieren.
Bürgermeister Matthias Beck begrüßte die Runde in Bad Weißenstadt am See als Gastgeber. Sein Dank galt der guten Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring, sein Blick ging dabei schon in Richtung gemeinsamer Zukunft. Stellvertretender Landrat Roland Schöffel wurde sichtlich persönlich: Er griff in seinen Grußworten tief und sympathisch in seine private Erinnerungskiste und ließ keinen Zweifel daran, was den Kreisjugendring ausmacht – Zusammenhalt und jede Menge Energie. Und auch der Bezirksjugendring war mit dabei und brachte in das Treffen zahlreiche Impulse von der überregionalen Ebene mit.
Der Vorstand um den Vorsitzenden Horst Martini wurde von der Versammlung entlastet – ein klares Vertrauensvotum für die geleistete Arbeit. Der gesamte Vorstand war stark präsent und sorgte gemeinsam mit den Delegierten für eine Atmosphäre, die ebenso konstruktiv wie herzlich war. Dass 36 von 44 stimmberechtigten Delegierten der Jugendverbände anwesend waren, spricht ebenfalls für sich.