Wie bereits in den vergangenen Jahren fand auch heuer wieder das traditionelle Jugendfeuerwehr-Zeltlager statt. Vom 31. Juli bis 3. August verwandelte sich das Gelände an der Hutzlmühle bei Wurz in einen Ort voller Teamgeist, Spaß und Abenteuer. Rund 40 Jugendliche aus den Feuerwehren Wurz, Flossenbürg, Ilsenbach, Windischeschenbach und Waldthurn mit ihren Betreuern nahmen am offiziellen Kreisjugendfeuerwehrzeltlager teil, das von der Feuerwehr Wurz organisiert wurde. Jugendwart Christian Weidner sowie Christian Gleißner stellten auch in diesem Jahr ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine.
Der erste Tag stand ganz im Zeichen des gemeinsamen Aufbaus und der Vorbereitung, bevor es am zweiten Tag interessant und spannend wurde: In der Früh ging es zum BayZBE (Bayerisches Zentrum für besondere Einsatzlagen) nach Neuhaus, das sich zur Aufgabe gemacht hat, Einsatz- und Führungskräfte organisationsübergreifend für den Ernstfall in besonderen Einsatzlagen vorzubereiten, z.B. für einen Amoklauf mit über 30 Schwerstverletzten. Am Nachmittag traten die Jugendlichen in Teams beim 4 Kilometer langen Leistungsmarsch mit fünf Stationen gegeneinander an. Dabei mussten sie ihr Können und Geschick beim Saugschlauchkuppeln, Schlauchauswerfen und -aufwickeln, einer Knotenübung, dem (Leinen-)Sacklwerfen sowie einer spaßigen Zusatzaufgabe unter Beweis stellen. Bei der anschließenden Siegerehrung erhielten die Besten den begehrten Wanderpokal, der jedes Jahr neu vergeben wird. Gegen 17:00 Uhr begann der Besuchernachmittag, bei dem Eltern mit ihren Kindern das Zeltlager besuchten, um sich selbst ein Bild vor Ort zu machen.
Am dritten Tag fand eine Erste-Hilfe-Schulung durch das Rote Kreuz Windischeschenbach statt. Ein Rettungswagen vor Ort sorgte für anschauliche Praxisübungen, bei denen die Jugendlichen lernten, wie man Verbände bei offenen Wunden richtig anlegt und Verletzte mit Tragetuch oder Trageliege fachgerecht transportiert. Der Nachmittag war zur freien Verfügung gedacht. Einige wenige nutzten die Zeit, um gemeinsam das Brunnenfest in Neuhaus zu besuchen, während andere sich mit dem Campingstuhl und Bierbänken in die Waldnaab setzten.
Wimpelwache
Auch die traditionelle Wimpelwache war Teil des Programms. Bei insgesamt 7 nächtlichen Überfällen schaffte es nur eine Gruppe gegen 06:00 Uhr in der Früh, den Wimpel zu stehlen. Eine Auslöse wurde anschließend verhandelt und der Wimpel fand den Weg zurück in unser Zeltlager.
Trotz der großen Hitze hatten die Jugendlichen auch in diesem Jahr wieder große Freude am Zeltlager und konnten neue Freundschaften knüpfen.