Wurzer Hogerer im Deutz Museum. (Bild: Roland Ried )

Wurzer Hogerer besuchen Deutz Fahr Werk in Lauingen

Am 06.10 26 stand für die Wurzer Hogerer ein ganz besonderer Tagesausflug auf dem Programm. Der Besuch des modernsten Traktorenwerkes in Europa, des Deutz Fahr Werkes, in Lauingen. Das Werk wurde erst 2017 für rund 90 Millionen Euro erbaut. Nach dem Eintreffen auf dem riesigen Werksgelände nutzten die Hogerer die Möglichkeit im Werksmuseum die Entwicklung des Traktorenbaus vom ältesten Modell von 1920 bis hin zu den neuesten gigantischen Modellen, bei denen ein Hinterrad eine Tonne wiegt. Nach dem äußerst interessanten Rundgang durch das Deutz Museum folgte eine Videopräsentation im eigenen Kinoraum über die Entwicklung und die weltweite Struktur des Unternehmens. Über die genannten Zahlen und Daten konnte man nur staunen. Nach dem Mittagessen in der Werkskantine folgte dann der geführte Rundgang durch die 6 ha großen Produktionshallen. Hier konnte man an den einzelnen Stationen den Auf- und Zusammenbau der Traktoren vom ersten Schritt bis hin zum fertigen Modell verfolgen. Die vielen Fragen der Hogerer wurden sehr fachkundig beantwortet. Je nach Auftragslage verlassen täglich 35 bis 40 Traktoren der einzelnen Produktionsreihen das Werk und werden in alle Welt ausgeliefert. Nach der 2 stündigen und für alle Teilnehmer beeindruckenden Führung trat man voll mit Informationen und Eindrücken die Heimfahrt an. Am Ende der Fahrt bedankte sich der 1. Vorsitzende, Günther Liebs, bei den Teilnehmern und dem Organisator Hans Konopka für den perfekten Ablauf und das gute Gelingen des Ausfluges. Man plane weitere Fahrten ähnliche Art durchzuführen.
Der Familiengottesdienst zu Erntedank begeisterte Groß und Klein (Bild: Martin Thoma)

Begeistert Erntedank gefeiert - Familiengottesdienst in Wurz ein toller Erfolg

Unter dem Leitgedanken „Staunen – dankbar sein – schützen” feierte die Pfarreiengemeinschaft Püchersreuth–Wurz–Wildenau in der fast bis auf den letzten Platz besetzten Pfarrkirche St. Matthäus in Wurz einen Familiengottesdienst zu Erntedank. Der Familiengottesdienst verband Glauben, Musik und Naturerlebnis auf gelungene Weise. Zugleich machte er deutlich, wie wichtig ein achtsamer Umgang mit der Schöpfung ist und dass jeder Einzelne dazu beitragen kann, die Umwelt zu schützen und für kommende Generationen zu bewahren. Bei der Mitmachaktion „Unsere Erde in guten Händen” gestalteten die Kinder gemeinsam ein Plakat, auf dem sie verschiedene Ideen zum Schutz der Umwelt sammelten. Als Vorbild für einen achtsamen und respektvollen Umgang mit der Schöpfung diente der heilige Franz von Assisi. Für die musikalische Gestaltung sorgten die „Dorfspatzen” unter der Leitung von Steffi Treml. Mit ihren begeisternden Liedern bereicherten sie den Gottesdienst und trugen zu dessen festlicher und zugleich kindgerechter Gestaltung bei. Begleitet wurden die jungen Sängerinnen und Sänger am Akkordeon von Michael Beugler. Pfarrer Dr. Dr. Mathias Nowotny segnete die Brote sowie den Erntedankaltar und betonte ebenfalls die Dankbarkeit, aber zugleich auch die gemeinsame Verantwortung für die Gaben Gottes in Gestalt der Schöpfung. Auch der Brotverkauf des Sachausschusses Familie war ein voller Erfolg. Die insgesamt 100 Brote, die von der Bäckerei Hauer gebacken worden waren, fanden innerhalb kurzer Zeit alle ihren Abnehmer. Im Anschluss an den Gottesdienst informierten die Naturpark-Ranger Michaela Griener und Philipp Glaab am Naturpark-Mobil vor der Kirche über heimische Tiere und deren Lebensräume. Besonders die Kinder nutzten die Gelegenheit mit großer Begeisterung, stellten Fragen und konnten auf anschauliche Weise mehr über die Natur in ihrer Umgebung erfahren. Der Sachausschuss mit Anna Stangl, Jutta Meier, Anna-Lena Rupprecht und Johanna Meier, die das Mitmachplakat gestaltet hatte, freute sich über die große Unterstützung und die positive Resonanz.


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Die Dorfspatzen bedanken sich bei Anna-Lena Rupprecht. (Bild: Sebastian Schell)

Dorfspatzen aus der Gemeinde Püchersreuth sorgen im neuen Outfit für Stimmung

Die Dorfspatzen mit Kindern aus Püchersreuth, Ilsenbach und Wurz sind kein gewöhnlicher Chor und beleben bei vielen Projekten den Ortsbereich Püchersreuth. Wenn man an einem Samstagvormittag in der Ortsmitte von Wurz vorbeikommt, ist das fleißige Proben der Püchersreuther Dorfspatzen unüberhörbar. Aus dem Gemeindehaus in Wurz erklingen jeden Samstagvormittag fröhliche und schwungvolle Lieder. Das bedeutet auch, dass die Dorfspatzen wieder für ein Projekt trainieren. Der Chor von Leiterin Stefanie Treml ist kein stetiger Verbund, sondern wird seit dem Beginn im Herbst 2022 für jede Veranstaltung neu zusammengestellt. Die Sänger und Sängerinnen zwischen 5 und 99 Jahren müssen sich somit nicht fest verpflichten, sondern können je nach Interesse beim passenden Musik-Angebot mitwirken. Beispielsweise untermalte der Chor das Püchersreuther Krippenspiel bei der weihnachtlichen Christmette, Erntedank oder das Adventsfenster. Aktuell steht der Auftritt beim Quirinfest am Sonntag, 19. Juli um 16 Uhr im Fokus, für welchen gerade fleißig geprobt wird. Mit einer Miniklangschale sorgt Treml zuerst für Ruhe und Disziplin und jeder Teilnehmer stellt sich zu Beginn um 10 Uhr vor. Dabei macht es keinen Unterschied, ob sich das Kindergartenkind oder einer der vielen Erwachsenen vorstellt. Alle sind gleich und verbindet vor allem eines – die Freude am Singen. Das Repertoire der Dorfspatzen reicht dabei von klassischen Kinderliedern und fröhlichen Volksliedern bis zu aktuellen Chart-Songs. Auch an diesem Samstag kommt sofort Stimmung in die Bude und alle 45 Teilnehmer sind mit Eifer dabei. Noch freudiger wird die Stimmung dann als sich Treml für den gesamten Chor bei Anna-Lena Rupprecht bedankt. Die Wurzerin bedruckte für die Sänger bunte Dorfspatzenshirts, welche bereits von den Kindern stolz getragen werden. Als Dankeschön überreichte der Chor einen Eisgutschein. Die Shirts sollen dann auch erstmals beim Quirin-Fest zum Einsatz kommen und den Auftritt der Musiker abrunden.
Kinderbibeltag im Gemeindehaus in Wurz (Bild: Anja Sonnberger)

1. Kinderbibeltag begeistert 25 Kinder in Wurz

Einen erlebnisreichen und zugleich besinnlichen Vormittag verbrachten 25 Kinder beim 1. Kinderbibeltag der Pfarreiengemeinschaft Püchersreuth-Wurz. Die Veranstaltung wurde vom Sachausschuss Familie organisiert. Im Mittelpunkt stand das Thema „Der gute Hirte”. Spielerisch und kindgerecht näherten sich die Teilnehmer der biblischen Geschichte. Bereits zu Beginn sorgten gemeinsame Lieder für eine fröhliche Atmosphäre. Besonders das Bewegungslied „Der Herr ist mein Hirte” fand großen Anklang und lud die Kinder zum Mitmachen ein. Ein anschauliches Anspiel führte in die Geschichte ein und half den Kindern, die Bedeutung des guten Hirten besser zu verstehen. In anschließenden Gruppenarbeiten setzten sich die Kinder intensiv mit der biblischen Erzählung auseinander. Dabei wurde deutlich: Jeder von uns ist ein Schaf, das vom guten Hirten begleitet und beschützt wird. Kreativ ging es weiter, als die Kinder eigene Schafe gestalten durften. Mit viel Fantasie entstanden dabei individuelle Kunstwerke, die die persönliche Verbindung zur Geschichte widerspiegelten. Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Vormittags war die Vorbereitung auf den abschließenden Wortgottesdienst. In Gruppen erarbeiteten die Kinder eigene Kyrie-Rufe und Fürbitten und gestalteten Plakate, die ihre Gedanken und Bitten zum Ausdruck brachten. Den feierlichen Abschluss bildete der Wortgottesdienst in der Pfarrkirche St. Matthäus in Wurz, den Herr Pfarrer Nowotny gemeinsam mit den Kindern feierte. Die selbst gestalteten Beiträge wurden dabei eindrucksvoll eingebracht und machten den Gottesdienst zu einem besonderen Erlebnis für alle Beteiligten. Der Kinderbibeltag zeigte einmal mehr, wie lebendig und kreativ Glaubensvermittlung sein kann. Mit viel Engagement und Herzblut gelang es dem Organisationsteam, den Kindern die Botschaft vom guten Hirten auf anschauliche und nachhaltige Weise näherzubringen.
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