Pfarrvikar Robert Amandu zog mit den Ministranten in das Gotteshaus ein, gesäumt von Luftballons und Luftschlangen. Viele bunte Faschingskostüme von Kindern getragen bot den Geistlichen ein ungewohntes Bild. So waren Blumenfeen, Spinne, Zoro, Ritter, Einhorn, Schmetterling, Panda, Schnecke, Cowgirl und vieles mehr zu sehen. Im Verlauf konnten die Gottesdienstbesucher vieles zum Thema Versöhnung, auf einander Zugehen, Feindschaft und Streit hören. „Wir Menschen sind miteinander in Verbindung, in Beziehung. Das ist mal schön bunt und lebendig, mal verworren und anstrengend. Es gelingt nicht immer.” So leben wir uns auseinander, wie zwei Menschen bildlich dargestellt mit einem Seil, die den Knoten immer enger ziehen, da sie sich voneinander abwenden. Jesus sagt: Schließ ohne Zögern Frieden mit dem Gegner! Warte nicht, bis der andere zu dir kommt! Geh du auf jemanden zu! Sorge du für den Frieden! Auch Lesung und Evangelium befassten sich mit dieser Problematik. Während des Friedensgrußes im Laufe der Eucharistiefeier und im Liedtext”Wo Menschen sich verbünden, den Haas überwinden, und neu beginnen, ganz neu …” wurde dies auch deutlich. Ludwig Reichl an der Orgel begleitete die Messe mit seinem Orgelspiel. Nach einer kurzen Meditation am Ende der Messfeier konnte man hören, dass wir manchmal Masken tragen, im Fasching ganz bewusst - aber auch im Alltag: eine Maske der Stärke, eine Maske des Lachens, eine Maske die versteckt, wie es uns wirklich geht. Jesus kennt uns, so das Team weiter, er sieht hinter jede Maske und liebt uns genauso. Pfarrgemeinderatssprecher Josef Grasser bedankte sich, für das zahlreiche kommen und die Mitfeier des Gottesdienstes am Faschingssonntag. Am Ausgang erhielt jedes Kind und auch einige Erwachsene selbst gebackene Muffins durch des Pfarrgemeinderatsteam als Wegzehrung mit nach Hause.