Die Pfarreiengemeinschaft Herz Jesu und St. Johannes weiß, wie man Pfarrfeste feiert. Das bewies sie am Sonntag beim ersten gemeinsamen Pfarrfest im und um das Pfarrheim Herz Jesu eindrucksvoll. Trotz zunächst unsicherer Wetterlage strömten zahlreiche Besucher zum Fest, das Gemeinschaft, Glauben und Begegnung in den Mittelpunkt stellte.
Der Tag begann mit einem Familiengottesdienst, den der Kirchenchor Herz Jesu musikalisch gestaltete. In ihrer Predigt rückten Stadtpfarrer Gottfried Schubach und Monsignore Andreas Uschold den Auftrag Jesu an seine Apostel in den Fokus und spannten damit den Bogen zu einem Fest, das gelebte Gemeinschaft sichtbar machte.
Nach dem Gottesdienst sorgten dunkle Wolken zunächst dafür, dass sich viele Gäste lieber in die Innenräume des Pfarrheims zurückzogen. Der guten Stimmung tat dies jedoch keinen Abbruch. Im Laufe des Nachmittags zeigte sich schließlich auch die Sonne, und das Fest verlagerte sich zunehmend nach draußen.
Zu den Besuchern zählte auch Oberbürgermeister Benjamin Zeitler, der nach dem Gottesdienst vorbeischaute. „Ein tolles Fest, das sich leider wegen des Wetters etwas nach innen verlagert hat”, sagte er. Besonders schätze er die verbindende Kraft solcher Veranstaltungen: „Ich finde es immer toll, wenn unsere Pfarreien die Menschen auch außerhalb der Kirche zusammenbringen.”
Wolfgang Pausch von der Kirchenverwaltung zeigte sich ebenfalls hochzufrieden: „Ein traditionelles Pfarrfest, natürlich super besucht.” Einen wichtigen Beitrag zum Gelingen leistete die Siedlergemeinschaft Krumme Äcker mit ihrem Grillstand, an dem Bratwürste und Steaks angeboten wurden. Dazu kamen zahlreiche Kuchen und Torten, die in den liebevoll gestalteten Kaffeestuben serviert wurden.
Pfarrgemeinderatssprecher Manuel Häffner sprach von „traumhaften Kaffeestuben” und lobte insbesondere die Unterstützung durch die Frauenbünde von Herz Jesu und St. Johannes. „Wir hatten Glück mit dem Wetter”, stellte er rückblickend fest.