Wenn historische Motoren aufheulen und glänzende Klassiker die Blicke auf sich ziehen, dann ist die Faszination Oldtimer-Motorsport lebendig wie eh und je. Mitten im Geschehen beim 26. Bergrennen in Tschopau: Helmut Burner, Inhaber der Oldtimer-Klinik in Nagel, mit seinem auffälligen NSU Prinz in knallroter Lackierung.
Der Oldtimer-Spezialist stellte sich gemeinsam mit zwei Motorsportfreunden aus Waldershof der traditionsreichen Drei-Tages-Veranstaltung in Tschopau , die rund um den 17. Mai zahlreiche Teilnehmer und Zuschauer anzog. Insgesamt gingen weit über 200 Fahrerinnen und Fahrer an den Start. Allein in der Klasse von Helmut Burner kämpften 20 Teilnehmer um die besten Platzierungen. Burner und seine beiden Waldershofer Kollegen starteten für den MSC Wunsiedel und nahmen dafür einen langen und aufwendigen Renntag in Kauf.
Bereits um 5 Uhr morgens begann die Reise, erst gegen 22 Uhr kehrte das Team wieder zurück. Doch die Strapazen lohnten sich: Tausende Zuschauer säumten die Strecke und sorgten entlang des Kurses für eine beeindruckende Atmosphäre. Im Mittelpunkt des Wettbewerbs stand dabei nicht die höchste Geschwindigkeit, sondern die perfekte Gleichmäßigkeit. Präzision, Fahrzeugbeherrschung und Fingerspitzengefühl waren gefragt; Eigenschaften, die Helmut Burner eindrucksvoll unter Beweis stellte.
Mit seinem liebevoll vorbereiteten NSU Prinz konnte er sich am Ende den Sieg in seiner Klasse sichern. Für den Oldtimer-Experten aus Nagel war das Bergrennen damit nicht nur ein sportlicher Erfolg, sondern auch ein weiterer Beweis dafür, dass historische Fahrzeuge und echter Motorsportgeist nichts von ihrer Faszination verloren haben.